Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Martin Heidegger

Von der Sache des Denkens

Vorträge, Reden und Gespräche aus den Jahren 1952-1969. 5 CDs

Cover: Von der Sache des Denkens

DHV - Der Hörverlag, München 2009
ISBN-10 3867171300
ISBN-13 9783867171304
CD, 34,95 EUR

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Klappentext

5 CDs, 356 Minuten. Produktion: Bayerischer Rundfunk, Deutsches Rundfunkarchiv. Was ist der Sinn des Seins? Das ist die zentrale Fragestellung, an der sich Martin Heideggers Theorie entzündet. Die Tonaufnahmen präsentieren Martin Heidegger im Gespräch mit Richard Wisser sowie die Vorträge "Was heißt Denken?", "Zeit und Sein", "Der Satz der Identität", "Die Sprache", "Gelassenheit", "Der Feldweg" und seine Dankesrede zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Meßkirch.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2010

Eine uneingeschränkte Empfehlung spricht Alexander Kissler für die Vorträge, Reden und Gespräche von und mit Martin Heidegger aus, die nun in einer Box mit fünf CDs vorliegen, und zwar für Anhänger wie Parodisten gleichermaßen. Das Hörerlebnis macht die musikalischen Qualitäten von Heideggers Denkbewegungen deutlich, meint der Rezensent, der in diesem Zusammenhang auf Themen, Durchführungen und Variationen hinweist. Sehr genau hat Kissler auch bei der spezifischen Lesart des Philosophen hingehört, der er einen "litaneihaften" und gleichzeitig sehr präzisen Duktus zuschreibt. Und so manches, wie die Skepsis gegenüber der Biophysik oder sein Eintreten für die "Leidenschaft des Nutzlosen", die laut Heidegger erst die Grundbedingungen für das Denken darstelle, findet Kissler auch heute noch brandaktuell.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren