Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Heidegger verstehen
Vorträge und Gespräche. 5 CDs und 1 DVD
Klappentext
Ca. 400 Minuten. 1 DVD. Und 5 CDs mit Radiomitschnitten von 1953 bis 2003, Sprechen: Sprecher: Günther Anders, Max Bense, Heinrich Buhr, Victor Farias, Eugen Fink, Manfred Frank, Hans-Georg Gadamer, Andre Glucksman, Martin Heidegger, Friedrich Wilhelm von Herrmann, Karl Löwith, Bhikku Maha Mani, Karl Rahner, Rüdiger Safranski, Alfred Schmidt, Walter Schulz, Alexander Schwan, Peter Sloterdijk.
Martin Heidegger zählt zu den wichtigsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Die Nachhaltigkeit seines Einflusses wirdvor allem an der französischen Philosophie deutlich. Jean-Paul Sartre, Michel Foucault und Jacques Derrida sind von seinen Schriften geprägt. Unstrittig hat Heidegger in seiner Rektoratsrede von 1933 den nationalsozialistischen Geist proklamiert. Der Hinweis darauf ersetzt nicht die Beschäftigung mit seinem Werk und liefert keine schlüssige Einordnungseiner herausgehobenen Rolle. Vielleicht zählt der Hinweis C. F. von Weizsäckers zu den ehrlichsten, die Komplexität der Heidegger'schen Philosophie betreffend. Hier setzt das vorliegende Audio-Paket an: Kompetente Intellektuelle erklären, was es mit diesem weitläufigen, manchmal unzugänglich anmutenden Werk auf sich hat. Heideggers Verstrickung wird nicht ausgespart, aber auch seine Originalität und Bedeutung erläutert.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009
Mit dem Prädikat "vorbildlich" zeichnet Rezensent Christian Deutschmann diese Hörbuchedition über den Philosophen Martin Heidegger aus. Verdienstvoll findet er die Edition, die fünf CDs mit Radiomitschnitten von Vorträgen und Gesprächen von Jahren 1953 bis 2001 sowie eine DVD mit zwei Fernsehbeiträgen bietet, auch deshalb, weil sie das Verstehen Heideggers ebenso wichtig nimmt wie die kritische Auseinandersetzung mit ihm. Die Vorträge und Gesprächsrunden verdeutlichen seines Erachtens, wie sich die Einstellungen zu Heidegger gewandelt haben. Neben dem Disput Max Benses mit Günther Anders 1953 hebt er besonders die erhellenden Ausführungen des Tübinger Gelehrten Walter Schulz hervor. Auch das zweistündige Feature, das der Süddeutsche Rundfunk 1976 anlässlich von Heideggers Tod sendete, zählt er zu den ganz großen Momenten dieser Edition. Nicht zuletzt lobt er die Beiträge von Rüdiger Safranski und Peter Sloterdijk. Die Radiomitschnitte aus dem SWR-Archiven dokumentieren für ihn zudem, wie sehr das kulturelle Leben durch den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk aufblühte.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








