Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Persischen von Bahman Nirumand. Gholam ist kein Bauer wie die anderen Männer in diesem kargen Dorf am Rande der Salzwüste. Er wohnt in der Karawanserei und im Dorf herrscht einhellig die Meinung, Gholam sei ein Taugenichts und Schlendrian und für keine Arbeit zu gebrauchen. Seit Jahren sehnt er sich jedoch nach einem eigenen Acker und so setzt er alles daran, der schönen Witwe Adeleh den Pachtvertrag ihres Grundstücks abspenstig zu machen. Aber diesen Boden bewirtschaftet seit vielen Jahren Baba Sobhan, der zähe und gütige Alte, mit seinen beiden Söhnen Saleh und dem jüngeren, wilden Mossajeb. Das Verhängnis beginnt, als Adeleh Gefallen an Gholam findet und Baba Sobhan kompromisslos die Pacht aufkündigt. Auf dem Dorfplatz, bei der Teebude, vor der versammelten Dorfgemeinschaft, vollzieht sich die unausweichliche Tragödie.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 19.09.2000
Als großen "Epiker klassischen Zuschnitts" stellt Stefan Weidner den iranischen Dichter auf eine Stufe mit Balzac oder Tolstoi. Ein Chronist seines Landes und der Menschen, denen sonst keiner eine Stimme verleihen würde. Um so mehr irritiert den Rezensenten, dass diese Erzählung vom Verlag als Roman ausgegeben wird, und prompt zeigt er sich auch enttäuscht: Anrührend findet Weidner diese Geschichte eines dörflichen Streits um ein Stück Pachtland, mehr aber auch nicht. Innerhalb eines größeren Zusammenhangs würde diese Episode nicht negativ auffallen, schreibt er weiter, so aber, für sich allein stehend, erscheint sie dem Rezensenten zu dürftig, nicht genügend ausgearbeitet. Wer den großen iranischen Dichter noch nicht kenne, meint Weidner, solle besser mit dessen richtigen Romanen den Anfang machen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








