Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Den "Feind Nummer eins" der neapolitanischen Camorra hat Roberto Saviano seinen Freund Raffaele Cantone genannt, der durch seine Prozesse gegen die großen Clans zur Symbolfigur des Kampfes gegen das organisierte Verbrechen geworden ist. Cantones aufsehenerregende Autobiografie liefert zum ersten Mal eine schonungslose Innensicht aus der Perspektive der Ermittler. Wie Saviano ist Cantone mitten im Land der Camorra aufgewachsen. In dem kleinen Ort Gugliano bei Neapel sind Morde alltäglich, die Aufstiegschancen gering.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.09.2009
Gleich zwei Bücher nehmen es derzeit mit der Mafia auf, und Henning Klüver findet sie beide wichtig und notwendig, "weil sie Werte setzen und Klarheit schaffen, wo andere lieber im Nebel einer zunehmenden Begriffsverwirrung ihren Geschäften nachgehen". Während er allerdings Andrea Camilleris "M wie Mafia" nicht gänzlich gelungen findet, hat ihn das Buch "Allein für die Gerechtigkeit" von Raffaele Cantone sehr beeindruckt. Der frühere Antimafia-Staatsanwalt sei von einem unglaublichen Gerechtigkeitssinn beseelt, der nie ins Missionarische umschlage, versichert Klüver. Cantone erzähle dabei weniger von den spektakulären Fällen als vielmehr von den alltäglichen Verbrechen, den Schutzgelderpressungen und den Morden, aber auch von den Verleumdungen, denen er selbst zum Opfer fiel. Und auch wenn der inzwischen am Kassationsgericht in Rom arbeitende Cantone nicht Camilleris sprachliches Geschick besitze, so sei ihm in Zusammenarbeit mit der Autorin Helena Janeczek doch ein sehr aufrüttelndes Buch "voller Wärme" gelungen.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 04.09.2009
Die "betuliche Sprache" trübt das Lektüreerlebnis des Rezensenten ein wenig. Ansonsten aber ragt das Buch des Juristen Raffaele Cantone für Rudolf Walther aus der Flut der Mafia-Bücher heraus. Walther lobt die Sachlichkeit, mit der Cantone den Leser über die mühsame Arbeit eines Staatsanwalts in der Antimafia-Behörde in Caserta informiert, über die Mängel der Kronzeugenregelung, die Verschleppung von Verfahren und die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Behörden und Polizei. Dass dabei auch persönliche Belastungen und Erfahrungen zur Sprache kommen, scheint Walther in Ordnung zu finden und jedenfalls weitaus angenehmer, als die sonst für das Genre übliche mit Spekulationen gespickte reißerische Darstellung.
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Uangenehm plausibel
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Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








