Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Anna Rheinsberg

Schau mich an

Roman

Cover: Schau mich an

Edition Nautilus, Hamburg 2000
ISBN-10 3894013540
ISBN-13 9783894013547
Gebunden, 192 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Paul liebt Lila, die er verlässt; Lila liebt Luis, den sie verstößt; Rose liebt Lila, die sich nicht einlässt, Tim liebt Rose oder jeden anderen Menschen, der ihn mag. Nur Prue, die Katze, weiß ganz genau, was sie will... Anna Rheinsberg gehört zu den rebellischen Erbinnen von Virginia Woolf. In ihrem Roman geht es nicht um simulierte Wirklichkeit oder um einen coolen, ausgeglühten Zeitgeist. Im Stakkato oder Tangotakt schreibt sie von sinnlicher Realität, vom bizarren Alltag unangepasster Figuren in einer apokalyptisch anmutenden Umgebung. In leichtem Tonfall treiben die Bilder dahin, zärtlich, grausam, zuweilen komisch, immer eigenwillig. Anna Rheinsberg ist scharfzüngig und aufrührerisch, ihre Figuren sind spontan, ernst bis zur Absurdität und immer in Bewegung. Anna Rheinsbergs Sprache selbst liegt auf dem Sprung.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.09.2000

Dieser Roman ist, wie die Rezensentin Agnes Hüfner feststellt, eher "ein romantisches Märchen". Erzählt wird ein Liebesreigen, den vier Personen aufführen, die nur in puncto Gefühlsdingen Ambitionen entwickeln. Ihre ausführlichen Biografien, meint Hüfner, hätte es vielleicht gar nicht gebraucht, dennoch klingt die Rezension einigermaßen bezaubert von diesem Buch, über das sie viel Gutes zu sagen hat: "Die Bilder stehen Kopf, die Sätze flirren, die Dialoge haben Witz".

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Archiv: Bücherschauen

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