Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Günter Pursch

Das parlamentarische Schimpfbuch

Stilblüten und Geistesblitze unserer Volksvertreter in 60 Jahren Bundestag

Cover: Das parlamentarische Schimpfbuch

Wirtschaftsverlag Langen-Müller/Herbig, 2009
ISBN-10 3776625945
ISBN-13 9783776625943
Gebunden, 303 Seiten, 19,95 EUR

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Klappentext

60 Jahre Parlamentsgeschichte - von Schwarz bis Gelb, von Rot bis Grün - im Spiegel von Witz und Charme, Unsinn und Hintersinn, Schimpf und Schelte. Günter Pursch versammelt in dieser Ausgabe die besten Aussprüche unserer Volksvertreter im Deutschen Bundestages seit seiner Gründung 1949 bis heute.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 09.07.2009

"Geht es heute wirklich noch um etwas? Nimmt man die Schlagfertigkeit im Bundestag als Indiz, wohl nicht." Zu diesem Schluss kommt Rezensent Thomas E. Schmidt, nachdem er das "Parlamentarische Schimpfbuch" von Günther Pursch gelesen hat. Das "Schimpfbuch" dokumentiert Ausbrüche, Beschimpfungen und Flegeleien die im Bundestag in den letzten Jahrzehnten ausgetauscht wurden. Grundsätzlich hat Schmidt nichts gegen Beleidigungen, bezeugen sie doch eine gewisse Leidenschaft fürs Thema. Allerdings fällt ihm bei der Lektüre auf, dass die Generation von Wehner, Strauß, Lambsdorff oder Schmidt noch deutlich aggressiver war als heutige Politiker: Die Wortwechsel hatten eine "existenzielle Dramatik". Heute dagegen scheinen sie Schmidt eher für die Kamera inszeniert zu sein: Man greift den Gegner an, will sich aber auch nicht beim Fernsehpublikum unbeliebt machen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren