Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer Minnemann. Der neue Roman des weltberühmten Schriftstellers beschwört eine Nacht herauf, in der niemand schläft eine Nacht, in der alles möglich ist, eine Nacht voller Stimmen und voller Einsamkeit.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 17.06.2009
Uwe Stolzmann erkennt in Antonio Lobo Antunes' neuem Roman sowohl thematisch als auch formal die Eigenschaften, die ihn den portugiesischen Autor so hoch schätzen lassen. Der "Meister", wie der Rezensent ehrfurchtsvoll schreibt, lässt darin ungefähr acht Menschen eine Nacht hindurch ihren Erinnerungen nachgehen. Da ist vor allem ein namenloser früherer Polizist und Geheimdienstler der Salazar-Diktatur, der sich an seine sadistischen Folterungen, aber auch an das frühe Trauma vom Tod der Mutter erinnert. Genauso aber kommen Opfer des Regimes zu Wort, so Stolzmann, der dringend empfiehlt, das Buch zweimal zu lesen, damit sich die ganze Komplexität und die "Schönheit" der Komposition erschließt. Und schließlich verrät der tief beeindruckte Rezensent auch, was ihm erst spät bei der Lektüre klar geworden ist: dass der "Meister" hier Tote sprechen lässt, die nachts einem Mann namens Antonio Lobo Antunes ihre schrecklichen Geschichten anvertrauen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








