Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Theodor Ickler

Normale deutsche Rechtschreibung

Sinnvoll schreiben, trennen, Zeichen setzen

Cover: Normale deutsche Rechtschreibung

Leibniz Verlag, Sankt Goar 2004
ISBN-10 3931155145
ISBN-13 9783931155148
Gebunden, 579 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Vierte, erweiterte Auflage.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.12.2004

Theodor Ickler hat seinen "Gegenentwurf" zum reformtreuen Duden überarbeitet, und hat nach Ansicht von Horst Haider Munske gute Arbeit geleistet. Doch was ist die "normale deutsche Rechtschreibung"? Es ist die eingebürgerte "Gebrauchsnorm", die der Autor aus "unzähligen Texten ermittelt" hat. Diese Gebrauchsnorm sei nicht immer regelkonform, werde aber von jedem als richtig empfunden. Also setzt Ickler auf Sprachvernunft und, bei Streitfällen, auf freie Wahl. Worin aber bestehen eigentlich noch, wenn es um die Getrennt- und Zusammenschreibung von Verbkonstruktionen   geht, die Unterschiede zwischen den duldenden Regeln der 2004 angepassten neuen Rechtschreibung und den Abwägungen von Ickler? Darauf geht der Rezensent leider nicht ein - und empfiehlt abschließend beide Nachschlagewerke.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2000

Horst Haider Munske ist gleichermaßen erleichtert wie begeistert angesichts des Rechtschreibwörterbuchs. Endlich gebe es ein Buch zu kaufen, das die bewährte Orthografie "leichtverständlich" darstellt, schwärmt der Rezensent. Der Autor sei ein "Meister leserfreundlicher Darlegung sprachlicher Sachverhalte". Dabei habe sein Buch den Vorteil, dass er die komplizierten Einzelregelungen und Ausnahmen meide und sich stattdessen im Zweifelsfall auf den tatsächlichen Schreibgebrauch stütze. Dies sei eine Verbesserung gegenüber dem alten Duden, weshalb der Rezensent das Buch als "echtes Reformwerk" preist und es allen ans Herz legt, die sich gegen die neue Rechtschreibreform sträuben.

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