Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Vierte, erweiterte Auflage.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.12.2004
Theodor Ickler hat seinen "Gegenentwurf" zum reformtreuen Duden überarbeitet, und hat nach Ansicht von Horst Haider Munske gute Arbeit geleistet. Doch was ist die "normale deutsche Rechtschreibung"? Es ist die eingebürgerte "Gebrauchsnorm", die der Autor aus "unzähligen Texten ermittelt" hat. Diese Gebrauchsnorm sei nicht immer regelkonform, werde aber von jedem als richtig empfunden. Also setzt Ickler auf Sprachvernunft und, bei Streitfällen, auf freie Wahl. Worin aber bestehen eigentlich noch, wenn es um die Getrennt- und Zusammenschreibung von Verbkonstruktionen geht, die Unterschiede zwischen den duldenden Regeln der 2004 angepassten neuen Rechtschreibung und den Abwägungen von Ickler? Darauf geht der Rezensent leider nicht ein - und empfiehlt abschließend beide Nachschlagewerke.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2000
Horst Haider Munske ist gleichermaßen erleichtert wie begeistert angesichts des Rechtschreibwörterbuchs. Endlich gebe es ein Buch zu kaufen, das die bewährte Orthografie "leichtverständlich" darstellt, schwärmt der Rezensent. Der Autor sei ein "Meister leserfreundlicher Darlegung sprachlicher Sachverhalte". Dabei habe sein Buch den Vorteil, dass er die komplizierten Einzelregelungen und Ausnahmen meide und sich stattdessen im Zweifelsfall auf den tatsächlichen Schreibgebrauch stütze. Dies sei eine Verbesserung gegenüber dem alten Duden, weshalb der Rezensent das Buch als "echtes Reformwerk" preist und es allen ans Herz legt, die sich gegen die neue Rechtschreibreform sträuben.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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