Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Edward Bunker

Lockruf der Nacht

Roman

Cover: Lockruf der Nacht

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2009
ISBN-10 3935890613
ISBN-13 9783935890618
Gebunden, 220 Seiten, 16,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. 1962. Oceanview, Kalifornien. Das Wetter ist gut, die Mädchen sind hübsch, und die Einwohner der Stadt betteln geradezu darum, ausgenommen zu werden von einem, der weiß, wies läuft. Ernie Stark ist ein kleiner Junkie, der sich für eine ganz große Nummer hält, ausgebufft und ohne Skrupel. Wenns sein muss, würde er die ganze Stadt bescheißen. Das Problem ist nur, dass ihn die Bullen in der Hand haben. Stark soll seinen Dealer Momo Mendoza ans Messer liefern, doch der schöpft Verdacht. Ein falscher Schritt, und Stark muss abtreten, noch bevor er selbst abkassieren kann ... Edward Bunkers Debütroman galt lange als verschollen und tauchte erst nach seinem Tod wieder auf.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 15.04.2009

Rezensent Franz Dobler konnte diesem frühen Roman Edward Bunkers durchaus etwas abgewinnen, und da er in Bunker eher einen Chronisten als Erfinder von Verbrechen sieht, erzählt er ausführlich von Bunkers schillernder, zwischen San Quentin und Hollywood pendelnder Karriere. Wie bei seinen späteren Erfolgsbüchern konzentriert sich der Autor in diesem erst nach seinem Tod veröffentlichten Roman auf die Gangsterperspektive, darauf, "wie sie fühlen, denken, handeln", was ihm nach Doblers Einschätzung auch die anfängliche Ablehnung von Verlagsseite einbrachte. Oberflächlich betrachtet sei der Plot "Pulp-Dutzendware", aber einen "großartigen Dreh" hat das Buch nach Doblers Einschätzung trotzdem. Der besteht darin, dass "die Action beiläufig", der "Alltag" dafür aber ganz präzise dargestellt wird.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren