H. C. Artmann - ein Name als Programm. Artmann ist Sprachfex und Lustspieler, Jargon-Jongleur und Reim-Rastelli, ein Tausendsassa der Literatur. In "How much, schatzi?" erzählt er Geschichten, die jede Realität Lügen strafen, um der Wahrheit näherzukommen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.09.2000
Jörg Drews ist vor Freude beinahe außer sich, dass es nach fast dreißig Jahren zu einer Neuauflage dieses "Prosa-Chamäleons" gekommen ist. Er ist entzückt über die "stilistische Meisterschaft" des Autors, sieht Nähen zu Walter Serner und Herzmanovsky-Orlando und weiß die Verbindung von höchsten Höhen des Stils und grober Derbheit sehr zu schätzen. Empfehlen will er den Band allen Lesern, die "changierende Stoffe goutieren können".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…