Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Carl Albert Loosli

Judenhetze

Werke Band 6. Judentum und Antisemitismus

Cover: Judenhetze

Rotpunktverlag, Zürich 2008
ISBN-10 3858693359
ISBN-13 9783858693358
Gebunden, 539 Seiten, 34,00 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Fredi Lerch und Erwin Marti. Mit seiner Schrift »Die schlimmen Juden!« erhebt Carl Albert Loosli bereits 1927 die Stimme gegen den sich ausweitenden Antsemitismus in der Schweiz.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.03.2009

Einen etwas zwiespältigen Eindruck hat dieser Band mit Schriften des 1959 verstorbenen Schriftstellers C.A. Loosli über Judentum und Antisemitismus bei Rezensent Urs Hafner hinterlassen. Neben Dokumenten zum Berner Prozess über die antisemitischen "Protokolle der Weisen von Zion" findet er darin die Schrift "Die schlimmen Juden!" (1927) sowie Texte zur Debatte darüber. Er sieht in Loosli einen Humanisten, der den in der Schweiz der 30er Jahre grassierenden Antisemitismus scharf kritisiert. Seine Ausführungen gegen den Antisemitismus hält Hafner für "klug und konsequent". Allerdings scheint ihm Loosli selber nicht ganz frei von antisemitischen Vorurteilen, sodass er ihn einen "ambivalenten Aufklärer" nennt. Seine Schriften zeigen für Hafner jedenfalls auch, "wie virulent und etabliert in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Denken in antisemitischen und sozialdarwinistischen Kategorien war".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren