Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Richard Wagner

Es reicht

Gegen den Ausverkauf unserer Werte

Cover: Es reicht

Aufbau Verlag, Berlin 2008
ISBN-10 3351026730
ISBN-13 9783351026738
Gebunden, 163 Seiten, 16,95 EUR

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Klappentext

Aus dem christlichen Abendland, dem Kontinent der Aufklärung, ist McAbendland geworden. Darin wird Columbus zu Popeye, das Lexikon verwandelt sich in Wikipedia und aus Ethos wird Popcorn. Die kulturellen Werte der europäischen Gesellschaft sieht Wagner gefährdet durch den unkritischen Umgang mit der Erlebnisgesellschaft, der islamischen Einwanderung und der 68er Ideologie. Fehlen uns die Fähigkeit und der Wille, Europas Werte und seine Freiheit zu verteidigen? Dieses pointierte und streitbare Buch will zurückführen zu unseren europäischen Wurzeln. Es handelt von dem, was es zu verteidigen gilt: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.01.2009

Reserviert äußert sich Rezensent Joachim Güntner über Richard Wagners "Es reicht. Gegen den Ausverkauf unserer Werte". Er sieht darin in erster Linie eine "Kampfschrift" zur Verteidigung der Werte Europas. Damit ähnelt das Büchlein seines Erachtens sehr den beiden neuen Büchern von Henryk M. Broder und Ulrike Ackermann, die er ebenfalls bespricht. Gemeinsam ist allen drei Autoren, dass sie Mitglieder des Netzwerks "Achse des Guten" sind, für Güntner ein ausgemachter "Internet-Stammtisch". Allerdings scheint ihm vorliegende Polemik "gediegener" als die von Broder und Ackermann, insofern der Autor auch kulturhistorische Anleihen mache und die Verwurzelung der westlichen Werte in griechischer Philosophie, Christentum und Aufklärung beschwöre. Außerdem findet er bei Wagner eine Aufforderung an die Europäer, mehr Selbstbewusstsein und Freiheitswillen zu zeigen, sowie eine Festelltung, wer an der Misere eigentlich schuld ist: die "Achtundsechziger-Ideologie", die "Erlebnisgesellschaft" und die "islamische Einwanderung".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren