Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Andreas Urs Sommer (Hrsg.)

Nietzsche - Philosoph der Kultur(en)?

Cover: Nietzsche - Philosoph der Kultur(en)?

Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2008
ISBN-10 3110201305
ISBN-13 9783110201307
Gebunden, 574 Seiten, 98,00 EUR

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Klappentext

Ist Friedrich Nietzsche ein Philosoph der Kultur(en)? In dem vorliegenden Band geht es um Nietzsches Auseinandersetzung mit dem Begriff und den Konkretionen von Kultur ebenso wie um seine Pläne, eine Kultur nach Maßgabe des Lebens zu schaffen. Es wird untersucht, inwiefern sein Versuch, aus der Perspektive fremder Kultur(en) die eigene zu beurteilen, bereits Wege interkultureller Reflexion einschlägt. Schließlich wird die Rezeption von Nietzsches kulturphilosophischen Ansätzen im 20. Jahrhundert behandelt und die Frage gestellt, inwiefern Nietzsches Kultur-Denken für die gegenwärtig so aktuelle Kulturphilosophie und den cultural turn in den Geisteswissenschaften noch anschlussfähig ist.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.01.2009

Diesem prall gefüllten, auf eine Naumburger Tagung zurückgehenden Sammelband zur Kulturphilosophie Friedrich Nietzsches kann Ralf Konersmann einiges abgewinnen. Als originelle Fortschreibung von Heinz Schlaffers Diskussion um die Exoterik Nietzsches liest er die Beiträge. Nietzsches Verständnis von Philosophie als einer kulturellen Macht leuchtet Konersmann zwar ein. Dass sich die meisten Beiträge des Bandes allzu schnell hinter philologischem Spezialistentum verschanzen und Bezugnahmen auf die ältere und neuere Kulturphilosophie vermissen lassen, findet er allerdings bedenklich. Dafür lässt dann der waghalsige Aufsatz Knut Ebelings über Nietzsches Verständnis des eigenen öffentlichen Wirkens als Erkenntnismittel das Rezensentenherz Sprünge machen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren