Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Englischen von Jochen Schimmang. Zehn kleine Negerlein in den Schweizer Bergen: Mit einem Pfeil im Herzen wird die Leiche des gefeierten Schriftstellers und berüchtigten Querulanten Gustav Slavorigin auf dem Gelände des Sherlock-Holmes-Festivals in Meiringen aufgefunden, einem kleinen Ort nahe den Reichenbachfällen, in denen schon der Urvater aller Detektive im Kampf mit Professor Moriarty seinen vermeintlichen Tod fand. Da das Kopfgeld von hundert Millionen Dollar, die ein reaktionärer Texaner auf Slavorigins streitbaren Kopf ausgesetzt hatte, wirklich jeden der Anwesenden zum Verdächtigen macht, ist einmal mehr der unschlagbare Spürsinn der Meisterdetektivin Evadne Mount gefragt, die wir hier in ihrem dritten Fall brillieren sehen - doch selbst sie könnte diesen Fall nicht lösen, käme ihr nicht ein neuer und gänzlich unerwarteter Partner zu Hilfe."Und dann gab s keinen mehr"ist ein anspielungsreicher Krimi, der bei aller Verspieltheit und der pikanten Würzmischung aus Zitaten und sprechenden Namen mit gänzlich unerwarteten Wendungen aufwartet. Eine Hommage an den klassischen englischen Kriminalroman und seine berühmten Vertreter.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Gilbert Adair: Und dann gabs keinen mehr - Leseprobe beim Verlag C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 17.06.2009
Rezensent Thomas Hermann ist recht angetan von diesem dritten und zu seinem Bedauern wohl letzten Evadne-Mount-Krimis, der ihr gut unterhalten hat. Der zweite Roman aus der Reihe war bei der Kritik durchgefallen, doch in seinem neuen Werk macht der Autor Gilbert Adair in Hermanns Augen wieder alles richtig. Die Geschichte ist von einer "munteren Stimmenvielfalt" beseelt, im Gegensatz zu dem etwas gleichförmigen Vorgänger. "überraschungs- und pointenreich" ist die eindeutig als "Agatha-Christie-Pastiche" zu erkennende Geschichte zudem noch. Hermann gefällt zudem, dass auch Sherlock Holmes in dem Krimi Tribut gezollt wird. Nach Meinung der Rezensenten ist der Roman zugleich ein Meta-Kommentar in Sachen "Allmacht und Ohnmacht des Autors".
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.01.2009
Rezensent Merten Worthmann zeigt sich ziemlich überrascht, wie Gilbert Adair seine Evadne-Mount-Trilogie abschließt. Er freut sich aber gleichzeitig daran, dass Adair von seiner eigenen Masche offensichtlich so gelangweilt war, dass er "sein Erfolgsmodell spektakulär entgleisen" lässt. Worthmann stellt fest: "Ein postmoderner Pasticheur wie Adair hat natürlich die Freiheit, mal mehr postmodern und mal mehr Pasticheur zu sein". Im letzten Teil der Trilogie gewinnt offensichtlich seine postmoderne Seite. Doch trotz des angesichts dieser Gewichtung zu erwartenden "Querverweis-Dickichts" lässt sich der Roman "so angenehm wegschmökern wie seine Vorgänger". Und dabei schreibt Adair Worthmanns Meinung nach auch noch "komisch und klug".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








