Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die kontroverse Deutung, die "68" anlässlich seiner vierzigsten Jährung von den Achtundsechzigern selbst erfahren hat, könnte den Eindruck entstehen lassen, als habe es sich bei der Studentenbewegung um einen politischen Aufstand wie 1848 oder 1918 gehandelt. Demgegenüber bestehen die vorliegenden fünf Erzählungen auf einem doppelten Brennpunkt: ihr Medium bilden Protest und Revolte - ihre Vektoren aber Liebe, Sexualität.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 30.12.2008
Arno Widmann hat es schon ein bisschen geschüttelt angesichts des Umschlages und der Aufmachung dieses "Book on Demand". Dann aber hat er sich, wenigstens für die Dauer der Lektüre, in den Bann ziehen lassen als Leser, der selbst seine Jugend in dieser Zeit erlebt hat. Die fünf Erzählungen spielen allesamt um 1968. Manches findet der Rezensent belächelnswert, so, dass sämtliche Frauen, mit denen die Ich-Erzähler sich beschäftigen, "klug" und schön sind. Aber dann bemerkt Widmann doch wohlwollend den "unbestechlichen" wenn auch durch den Abstand gemilderten Blick auf die bewegte Zeit, insbesondere die hellsichtige Diagnose, dass das meiste, was in den 68ern politisch unternommen wurde, "Blödsinn" war. Und am Ende fühlt sich Widmann durchaus ein bisschen nostalgisch bewegt, wie er bekennt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







