Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jürgen Hofmann

Those were the days my friend

Erzählungen über '68 in Berlin

Books on demand, Berlin 2008
ISBN-10 3837031063
ISBN-13 9783837031065
Kartoniert, 228 Seiten, 13,50 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Die kontroverse Deutung, die "68" anlässlich seiner vierzigsten Jährung von den Achtundsechzigern selbst erfahren hat, könnte den Eindruck entstehen lassen, als habe es sich bei der Studentenbewegung um einen politischen Aufstand wie 1848 oder 1918 gehandelt. Demgegenüber bestehen die vorliegenden fünf Erzählungen auf einem doppelten Brennpunkt: ihr Medium bilden Protest und Revolte - ihre Vektoren aber Liebe, Sexualität.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 30.12.2008

Arno Widmann hat es schon ein bisschen geschüttelt angesichts des Umschlages und der Aufmachung dieses "Book on Demand". Dann aber hat er sich, wenigstens für die Dauer der Lektüre, in den Bann ziehen lassen als Leser, der selbst seine Jugend in dieser Zeit erlebt hat. Die fünf Erzählungen spielen allesamt um 1968. Manches findet der Rezensent belächelnswert, so, dass sämtliche Frauen, mit denen die Ich-Erzähler sich beschäftigen, "klug" und schön sind. Aber dann bemerkt Widmann doch wohlwollend den "unbestechlichen" wenn auch durch den Abstand gemilderten Blick auf die bewegte Zeit, insbesondere die hellsichtige Diagnose, dass das meiste, was in den 68ern politisch unternommen wurde, "Blödsinn" war. Und am Ende fühlt sich Widmann durchaus ein bisschen nostalgisch bewegt, wie er bekennt.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren