Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Tim Benton (Hrsg.), Jean-Louis Cohen (Hrsg.)

Le Corbusier Le Grand

Bildbiographie

Cover: Le Corbusier Le Grand

Phaidon Verlag, Berlin 2008
ISBN-10 071485851X
ISBN-13 9780714858517
Gebunden, 770 Seiten, 150,00 EUR

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Klappentext

Einführung von Jean-Louis Cohen. Kapiteleinleitungen von Tim Benton. Eine Bildbiographie über das Leben und Werk Le Corbusiers (1887-1965), des einflussreichsten Architekten, Stadtplaners und Theoretikers der Moderne.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 19.03.2009

Kein Buch, sondern ein monumentaler Schlussstein zu Le Corbusier ist dieses wuchtige Werk aus Sicht von Rezensent Hanno Rauterberg. "Onkel Corbu!", ruft er nach anfänglicher Irritation über das Gewimmel von Familienfotos, Reiseskizzen und anderen Memorabila aus. "Was haben sie dir da für ein fulminantes Buch gewidmet!" Alles Politische werde hier ins Private gezerrt, ausgerechnet bei diesem Architekten, der die Gesellschaft mit seinen Bauten revolutionieren wollte. Man sehe "die Legende beim Mittagsschlaf", das "Genie in Unterhosen". Und mit wachsender Begeisterung sieht Rautenberg in diesem "dickleibigen Dokumentenband" den Revolutionär zum "wunderlichen Faktotum" schrumpfen, das Genie sich vermenschlichen. Für Rautenberg die bestmögliche Gelegenheit, Le Corbusier in all seiner Widersprüchlichkeit zu entdecken.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.03.2009

War das nötig? Den sechzehn Pfund schweren Folianten stemmt Wolfgang Pehnt mit anfänglicher Skepsis. Schließlich ist Le Corbusier beileibe kein Unbekannter. Die endlose Dokumentenfolge - Pläne, Skizzen, Briefe, Fotos -, mit denen der Band das Leben und Wirken des Meisters von 1887 bis 1965 akribisch ausleuchtet, führen Pehnt jedoch zu einem Punkt, da die Skepsis in Faszination umschlägt. So nah, so anschaulich erscheint Le Corbusier dem Rezensenten schließlich, dass Naivität, Demut und Genie des Mannes gleichermaßen sichtbar werden. Ein Verdienst nicht zuletzt der Kommentare und des klugen Einleitungsessays, meint Pehnt.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.11.2008

Michael Mönninger ist überrascht. Dass es über Le Corbusier noch soviel Unbekanntes zu sagen und vor allem zu zeigen gibt, hätte er nicht für möglich gehalten. Acht Kilo muss der Rezensent stemmen, bevor er in den Genuss der prächtigen Bilddokumente kommt. Zur Belohnung darf er den Architekten nackt sehen, im übertragenen Sinn, in Form einer "totalen Entblätterung seiner Biografie", aber auch ganz wörtlich, auf sommerlichen Fotos. Die gleichfalls enthaltenen Zeichnungen und Aquarelle findet Mönninger wundervoll und erkennt in ihnen die Ausbeute von Le Corbusiers Bildungsreisen. Ganz aus dem Häuschen ist er angesichts des von den beiden Herausgebern ausgegrabenen Entwurfs eines schwimmenden Obdachlosenasyls. Ein durch seine schiere Materialmenge, die präzisen Bildkommentare und die Home-Story-Elemente wegweisendes Coffee-Table-Buch, meint der Rezensent. Ausschließlich für robuste Tische, versteht sich.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren