Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Italienischen übersetzt und mit einem Nachwort von Maria E. Brunner. Das Bombenbattentat von 1992 auf den Mafiaankläger Paolo Borsellino markiert den Endpunkt der langsamen Rückkehr des sizilianischen Schriftstellers Gioacchino Martinez in sein hassgeliebtes heimatliches Palermo. Über den Umweg Paris verabschiedet sich der Alte von der Industriemetropole Mailand und siedelt in die Hochburg der politischen Zweideutigkeit und der Mafia zurück.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2009
Lena Bopp ist hart im Nehmen. Der im italienischen Original bereits 1998 erschienene letzte Band von Vincenzo Consolos Sizilien-Trilogie erzählt die Nachkriegsgeschichte Siziliens zwischen Schuld, Ohnmacht und Mafia als höchst deprimierendes Trauerspiel. Bopp jedoch entdeckt darin die feinsinnige Poesie, den Klang. Die vielen literarischen Verweise, die Consolo einbaut (Homer, Cervantes), entgehen ihr natürlich auch nicht. Und so kann sie das "kleine, sehr dichte" Buch auch als Verbeugung lesen vor der kulturellen Vielfalt des Mittelmeerraumes.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2008
Selbst in Italien gilt der 1933 in Sizilien geborene Vincenzo Consolo als "Geheimtipp", weiß Franz Haas. Tief beeindruckt zeigt sich der Rezensent von Consolos drittem Roman, der einen alternden, verbitterten Schriftsteller sowie das von Politik und Mafia zerstörte Palermo in den Mittelpunkt stellt. Der Autor verbinde höchst eindringlich das persönliche Schicksal des Schriftstellers, der Palermo wegen der andauernden Gewalt verlassen muss, dessen Ehefrau wahnsinnig wird und dessen Sohn, in terroristische Aktivitäten verwickelt, nach Paris flüchtet, mit 50 Jahren sizilianischer Zeitgeschichte. Dabei ist dieser in Sprüngen erzählte Lebenslauf in ein dichtes Referenznetz von offenen und versteckten Zitaten aus Literatur, Kunst und Musik gebettet, so Haas fasziniert. Insbesondere wie der Autor die hysterische und gewaltgeladene Atmosphäre der 70er Jahre einfange, sei in seiner "fulminanten Kürze" bemerkenswert, preist der Rezensent, den die "unerbittlich luzide Metaphorik" und die Poesie dieses Romans vollkommen in den Bann gezogen haben.
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Uangenehm plausibel
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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