Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Pleschinski (Hrsg.), Jeanne Antoinette de Pompadour

'Ich werde niemals vergessen, Sie zärtlich zu lieben'

1 CD. Die Briefe der Madame de Pompadour

Cover: 'Ich werde niemals vergessen, Sie zärtlich zu lieben'

Antje Kunstmann Verlag, München 2008
ISBN-10 3888975336
ISBN-13 9783888975332
CD, 14,90 EUR

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Klappentext

1 CD mit 76 Minuten Laufzeit. Jeanne-Antoinette de Pompadour (1721-1764) wurde bereits zu Lebzeiten zur legendären Figur. Die Tochter eines Armeelieferanten und Geliebte des Königs von Frankreich ist eine Ikone für Schönheit und Raffinesse geblieben. Der Aufstieg Madame de Pompadours aus dem Bürgertum zu einer der mächtigsten Frauen Europas ist in ihren Briefen dokumentiert. Am Anfang war es ihr Freund Voltaire, der die Schreiben der faszinierenden Karrieristin korrigierte, die mit Fürsten und Philosophen und selbst mit dem Papst korrespondierte. Die maitresse-en-titre verstand es, jeder Situation mit unvergleichlichem Charme zu begegnen. In ihren Briefen spiegelt sich nicht nur ein beispielloses Leben, sondern auch eine der glänzendsten Epochen Europas. Die Korrespondenz Madame de Pompadours führt tödliche Spiele der Macht vor, gibt aber auch Auskunft über eine große Melancholikerin, deren Sehnsucht nach Ruhe sich nie erfüllte. Hans Pleschinski hat die lange Zeit auf Deutsch nicht greifbaren Briefe neu übersetzt. Es lesen Krista Posch, Gert Heidenreich und Horst Sachtleben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.11.2008

Thomas Meissner hat sich verführen lassen von Madame Pompadours Briefen, die als Hörbuch von Hans Pleschinski nach der publizierten Buchversion gekürzt aufbereitet wurden. Die Briefe der Mätresse Ludwigs XV., die auf ihn und seine Regierung, wie auch das kulturelle Leben Frankreichs großen Einfluss genommen hat, finden als Hörbuch ihr adäquates Medium, so Meissner. Nur anfangs irritiert Meissner der Wechsel zwischen der historischen Erzählstimme Gert Heidenreichs und der Stimme Pompadours, die Krista Posch ihr leiht, doch schließlich überzeugt Meissner dieses Unternehmen. "Lehrreich, aber nie belehrend", so Meissner, wird das Leben der "Virtuosin der Macht" von Pleschinski thematisch und überaus spannend entfaltet.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren