Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Foucault-Handbuch
Leben - Werk - Wirkung
Klappentext
Herausgegeben von Clemens Kammler, Rolf Parr und Ulrich Johannes Schneider. Der einflussreichste französische Denker der Gegenwart. Michel Foucaults Werk hat nicht nur die Kultur- und Sozialwissenschaften entscheidend beeinflusst. Das Handbuch gibt einen systematischen Überblick über Foucaults Leben und Werk. Es stellt die Kontexte dar, aus denen heraus seine Werke entstanden sind und erklärt Grundbegriffe des Foucault'schen Denkens wie Archiv, Biopolitik, Diskurs, Dispositiv, Genealogie, Körper und Macht.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.03.2009
Clemens Klünemann attestiert dem Band, der Vielfalt von Foucaults Denkens gerecht zu werden und sein Leben von zahlreichen Gerüchten zu befreien. Besonders schätzt er die Klarheit der Darstellung sowohl der Werke des Philosophen und ihres philosophiegeschichtlichen Kontexts als auch der Analyse der Begriffe und Konzepte, die in seinem Denken eine Rolle spielen. Darüber wird für ihn auch die Architektur von Foucaults Philosophie erkennbar. Herausgeber und Autoren des Bandes halten nach Klünemanns Einschätzung, was das Vorwort verspricht: "ein lebendiges Denken jenseits klassifizierender Ismen zu zeigen".
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.11.2008
Für den begeisterten Ralf Konersmann verdient das von Clemens Kammler, Rolf Parr und Ulrich Johannes Schneider herausgegebene Foucault-Buch das Etikett "Standardwerk", das dabei dennoch die gefährliche Handbuch-Klippe umschifft. Denn tendiert das klassische Handbuch dazu, sein Objekt zu kanonisieren und dabei nicht selten zu trivialisieren und Widerständiges zu glätten, gelingt es diesem Werk, Michel Foucaults Denken zu ordnen und es dabei dennoch in seiner "Sperrigkeit" zu belassen, stellt der Rezensent beglückt fest. Und so biete dieser Band bei klarer Strukturierung, der Erklärung von Schlüsselbegriffen und der Einbettung des Foucaultschen Werks in den zeitgenössischen Kontext sogar noch "Überraschungen" und verlocke zur weiteren Beschäftigung mit Foucault, freut sich Konersmann.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








