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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Pere Gimferrer

Die Spiegel, der öde Raum

Gedichte

Cover: Die Spiegel, der öde Raum

Carl Hanser Verlag, München 2008
ISBN-10 3446209662
ISBN-13 9783446209664
Gebunden, 144 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Zweisprachige Ausgabe. Aus dem Katalanischen übersetzt von Axel Sanjose. Pere Gimferrer zählt zu den wichtigsten katalanischen Lyrikern der letzten fünfzig Jahre. Seine Gedichte sind komplexe Gebilde, in denen sich die Unmittelbarkeit der sinnlichen Erfahrung und die theoretische Auseinandersetzung mit den Bedingungen und Möglichkeiten ihrer Vermittlung überlagern und gegenseitig bedingen. Gimferrers vielstimmige, anspielungsreiche Lyrik unternimmt den Versuch, die Kluft zwischen Subjekt und Objekt durch den poetischen Akt zu überwinden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2008

Florian Borchmeyer feiert die deutsche Erstübersetzung dieser Lyrik wie ein Fest. Die von ihm beklagte "Nischenlage" katalanischer Literatur im Allgemeinen und die von Pere Gimferrers Spätwerk im Besonderen wird nun ein bisschen korrigiert. Dabei hat Borchmeyer durchaus seine Schwierigkeiten mit der Heterogenität und Fragmentarität der Texte im Band "Der Spiegel". Obgleich hermetischer, sieht er im zweiten Teil der Auswahl mit dem Titel "Der öde Raum" hingegen "eine Art Kurzepos". Im spürbaren Unvermögen der Texte zu bezeichnen, verbindet sich für ihn das Poetische mit dem Politischen einer Kritik an der Sprachlosigkeit während der Franco-Diktatur. Das Ergebnis, findet Borchmeyer, sind brillante, auch nach über 35 Jahren noch immer aktuelle Verse.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren