Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Henning Ritter

Die Eroberer

Denker des 20. Jahrhunderts

Cover: Die Eroberer

C. H. Beck Verlag, München 2008
ISBN-10 3406570399
ISBN-13 9783406570391
Gebunden, 222 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Sigmund Freud hat von sich gesagt, er habe ein "Conquistadorentemperament". Damit meinte er, dass er seinem Naturell nach eher ein Entdecker neuer Welten als ein solider Wissenschaftler sei. Aber der Wagemut seines theoretischen Werks zeigt, dass sich beides sehr wohl miteinander verbinden lässt. Viele der vermeintlich kontemplativen Köpfe des zwanzigsten Jahrhunderts haben eine außerordentliche intellektuelle und praktische Energie aufwenden müssen, um sich gegen die mächtigen Ideologien ihrer Zeit zu behaupten. Aus dieser Herausforderung ist eine einzigartige Pluralität des Denkens entstanden.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Henning Ritter: Die Eroberer - Leseprobe beim Verlag

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 08.04.2008

Recht eingenommen zeigt sich Rezensent Martin Meyer für Henning Ritters Porträts von zwölf Denkern des 20. Jahrhunderts wie Sigmund Freud, Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Aby Warburg und Carl Schmitt. Er attestiert dem Autor ein kluges Verständnis des Zusammenhangs von Biografie und Texten. Bei den Porträts handelt es sich zu seiner Freude nicht um lehrbuchartige Rekapitulationen der Kernthesen der jeweiligen Denker, sondern um Hinweise und Erläuterungen aus deren Biografien, die die bekannten Lehren "spannungsreich" erhellen. In dieser Hinsicht scheint ihm Ritter ein wahrer Meister, kennt Meyer doch nur wenige Interpreten, die "so souverän, genau und mit dichten Argumenten zum Kern einer Persönlichkeit vordringen".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren