Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Urs Widmer

Vom Leben, vom Tod und vom Übrigen auch dies und das

Frankfurter Poetikvorlesungen

Cover: Vom Leben, vom Tod und vom Übrigen auch dies und das

Diogenes Verlag, Zürich 2007
ISBN-10 3257065981
ISBN-13 9783257065985
Gebunden, 153 Seiten, 18,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Inhalt: Vom Abweichen von der Norm. Vom Leiden der Dichter. Vom Traum, namenlos mit der Stimme des Volks zu singen. Von der Phantasie, vom Größenwahn, vom Gedächtnis, vom Tod und vom Leben. Von König Ödipus und Sophokles. Diese fünf Vorlesungen sind die Summe der Erfahrungen Urs Widmers mit den Dichtern und ihren Büchern.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.02.2008

Sehr empfehlenswert scheinen Martin Zingg diese Poetikvorlesungen von Urs Widmer zu sein. Autoren, mit denen Widmer sich beschäftigt, sind etwa Ödipus, Gottfried Keller und Robert Walser. An letzterem zeigt Widmer beispielsweise, wie sehr die literarische Sprache von der Abweichung lebt, so der Rezensent und zitiert Widmer: "Ein anderes Sprechen, um einen Hauch anders, sehr anders." Erst dies erlaube die Ambivalenz gegenüber den Dingen. Zingg scheint etwas gelernt zu haben, und unterhaltsam fand er die Lektüre auch.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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