Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Lenka Reinerova
Das Geheimnis der nächsten Minuten
Klappentext
Lenka Reinerova, die letzte deutschsprachige Autorin Prags, hat in ihrem Leben viele dramatische Situationen erlebt. Wie oft hat sie warten müssen, dass Türen sich öffneten oder Nachrichten eintrafen. Doch gerade sie beschreibt das Warten als ein großes Abenteuer des Lebens. Warten ist ein ganz besonderer Zustand, der uns von unserer ersten Stunde an begleitet, der banal sein kann oder außerordentlich, ein Alpdruck oder ein aus Sehnsucht gesponnener Traum, schreibt Lenka Reinerova und erinnert sich an Situationen, die von freudiger oder böser Erwartung bestimmt waren. Sie erzählt vom Warten auf die Geburt ihrer Tochter im zerstörten Belgrad, auf ihre exotische Trauung in Mexiko, auf eine Hinrichtung, der Egon Erwin Kisch mit ihr im Pariser Exil beiwohnen wollte. An welche Geduldsproben, Hoffnungen und Überraschungen sie auch zurückdenkt - noch immer ist Lenka Reinerova fasziniert davon, dass in jeder solcher quälenden oder kostbaren Minuten neue Anfänge auf uns warten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2008
Keine Autobiografie, sondern Erinnerungen an zufällige Begegnungen während des Wartens hat die tschechische Schriftstellerin und Journalisten Lenka Reinerova hier zu Papier gebracht, schreibt Rezensent Thomas Thiel. Und gewartet hat Reinerova offenbar viel: im Krankenhaus auf die Geburt ihres Kindes, in Mexiko - wohin sie vor den Nazis geflüchtet war - auf das Ende des Exils, in einem tschechischen Gefängnis während der stalinistischen Säuberungen auf ihre Entlassung oder einfach nur in den Schlangen vor den Geschäften. Thiel kann diesen Erinnerungen allerdings nicht viel abgewinnen. Weder philosophische noch politische Einsichten findet er, nur "Anekdoten ohne Pointe" und eine gewisse "sprachliche Sorglosigkeit".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








