Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Josef Paneth (1857-1890) war einer der engsten Freunde von Sigmund Freud und ein persönlicher Gesprächspartner Friedrich Nietzsches und damit wohl das wichtigste, bislang kaum beachtete missing link zwischen beiden. Sein Nachlass lag jahrzehntelang unbemerkt in London unweit von Maresfield Gardens, Freuds letztem Domizil. Aus diesem Fund werden erstmals eine glänzend geschriebene Autobiographie, Essays und die wichtigsten Briefe Paneths veröffentlicht. Ein Sterbebericht aus der Hand seiner Frau Sophie sowie ein Brief Nietzsches nach einer Photographie des verschollenen Originals ergänzen die ausführlich eingeleitete, wissenschaftlich kommentierte Auswahl. Damit erschließen sich für die Freud- und Nietzscheforschung, die Frage nach der Entdeckung des Unbewussten, die Rezeption Kants und Schopenhauers sowie für die Kultur- und Geistesgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts und des Wiener Judentums reiche frische Quellen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.01.2008
Florian Welle preist diese Edition von Dokumenten zu Josef Paneths Leben und Werk. Der Physiologe und Denker ist bisher nur in Medizinerkreisen als Namensgeber spezieller Zellen im Darm bekannt, informiert der Rezensent, der hofft, dass dieser Band den mit Nietzsche und Freud bekannten Gelehrten, der bereits mit 32 Jahren 1890 an einer Lungenkrankheit starb, zu mehr Beachtung verhilft. Nicht nur der Bericht von Paneths Sterben aus der Feder seiner Frau Sophie hat den Rezensenten berührt, überhaupt sei das Buch voller beeindruckender Zeugnisse eines "zerrissenen Charakters", wie es besonders die Autobiografie im Zentrum des Bandes zeige. Der Band stellt also nicht nur einen faszinierenden Menschen vor, er wirft gleichzeitig ein erhellendes Licht auf die "spannungsgeladene Gründerzeit", so Welle begeistert.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








