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Dietrich Andernacht
Regesten zur Geschichte der Juden in der freien Reichsstadt Frankfurt am Main von 1520-1616
Aus dem Nachlass
Klappentext
Schon in den fünfziger Jahren begann Dr. Dietrich Andernacht (1921-1996), langjähriger Direktor des Stadtarchivs Frankfurt, mit der systematischen Erschließung der reichhaltigen Quellen zur Geschichte der bedeutenden Frankfurter Judengemeinde - der größten im Westen des Reichs unter jenen, die im ausgehenden Mittelalter von Vertreibungen verschont blieben. Daher bietet die Überlieferung Frankfurt überaus wertvolle Informationen für die Erforschung der jüdischen Geschichte nicht nur in der überragenden Messestadt am Main, sondern auch in deren weiterer Umgebung und insgesamt im westlichen Ursprungsgebiet des aschkenasischen Judentums vom späten Mittelalter bis weit in die frühe Neuzeit. Die nun vorliegenden, aus dem Nachlass herausgegebenen Bände schließen das Werk ab. Sie enthalten fast 5000 Regesten, in denen wiederum das Mehrfache an Quellenbelegen ausgewertet ist.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2007
Von dem Wort "Regesten" - es bezeichnet in der Geschichtswissenschaft eine Urkunden- und Aktensammlung mit Quellennachweisen - soll man sich nicht abschrecken lassen, bekräftigt Robert Jütte, denn der vorliegende Band stellt ein äußerst interessantes Zeugnis jüdischen Lebens in Frankfurt am Main zwischen 1520 und 1616 dar. Es handelt sich um den 4. Teilband einer beachtlichen Sammlung, die der verstorbene Direktor des Frankfurter Stadtarchivs, Dietrich Andernach, angelegt hat und zusammen handelt es sich um die umfassendste Regesten-Sammlung einer jüdischen Gemeinde der Zeit, erklärt der Rezensent. An den vielen Blättern, die beispielsweise das Schicksal des Finanziers Josef zum Goldenen Schwan betreffen, zeigt sich, dass man in dem Buch durchaus schmökern kann, betont der Rezensent, der insgesamt vermerkt, dass der Band ersichtlich macht, dass der Frankfurter Rat auch seinen jüdischen Bürgern Rechtsschutz gewährte und bei Angriffen durch christliche Mitbürger verteidigte, wie zum Beispiel die Dokumente zur Plünderung der Judengasse von 1614 beweisen.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








