Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Helmut Merschmann
Tim Burton
Klappentext
Mit einem Beitrag von Dirk Schaefer und 424 Fotos/Sequenzen. Von Tim Burton stammen nicht nur die Megaseller "Batman" und "Batman Returns", sondern auch einige der originellsten Kinomärchen Hollywoods, wie "Edward mit den Scherenhänden" oder "Tim Burton`s Nightmare before Christmas". Trotz der großen Budgets, mit denen er hantiert, tragen seine Filme doch die persönliche Handschrift eines Regisseurs, der eine sichtbare Vorliebe für das Makabre, Bizarre und Schräge hat und mit enormer Liebe zum Detail zu Werke geht. Zudem kennzeichnet Burtons Arbeit die Freude am schlechten Geschmack, Ed Wood, dem "schlechtesten Regisseur aller Zeiten", widmete er einen eigenen Film. Die meisten seiner Helden sind verschrobene Typen, Außenseiter und Exzentriker ? und damit Tim Burton selbst nicht ganz unähnlich. Das Buch zeichnet seine Karriere nach, beschreibt die stilistischen Eigenheiten und die wiederkehrenden Motive seines Werks und würdigt eingehend jeden seiner Filme. Ein eigenes Kapitel ist der Filmmusik Danny Elfmans gewidmet. Über 400 Fotos und Bildsequenzen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 12.08.2000
Am meisten gefreut haben den Rezensenten Daniel Kothenschulte die üppigen Bildstrecken des Bandes, in denen die Filme dieses "schwärzesten unter Hollywoods Märchenerzählern" offensichtlich ein wenig wie Comicstrips aufbereitet werden. Sie haben Kothenschulte an jene bilderreichen Filmbücher aus der Zeit vor den Videocassetten erinnert. Dem Autor des Textes, Helmut Merschmann, attestiert Kothesnchulte, dass er sich über den biografischen Weg an Burtons Filme herantaste und dass er somit gewisse Selbststilisierungen des Regisseurs aufgreife, der sich gerne als "Traumtänzer im Hollywoodsystem" darstelle. Allerdings gibt es Kritik im Detail. Den Trashfilmer Ed Wood, dem Burton einen seiner Filme widmete, sieht Kothenschulte nicht angemessen gewürdigt. Bedauern äußert Kothenschulte auch über das Fehlen von Burtons Frühwerk fürs Fernsehen in diesem Band.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








