Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Nach dem Roman "Die Habenichtse", für den sie den Deutschen Buchpreis erhielt, legt Katharina Hacker nun "Überlandleitung" vor: Prosagedichte, die die Zwischenräume und -zeiten zwischen Imagination und Realität betreten, sprachliches Neuland erschließen, "während die Landschaft sich unter dem täglichen Blick abnutzt". Wege in die Städte, durch Berlin und ins Frankfurter Umland; Straßenszenen vorm Fenster, die verwahrloste Wohnung einer verstorbenen Nachbarin; Staub, Schnee, Schlaf und Schwere. Den produktiven Brachen gilt Katharina Hackers intensivste Wahrnehmung - einer Dämmerung, in der die Dinge das Nichts berühren, um sich bei zunehmendem Licht neu zu formieren.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.11.2007
Die häufig als Verlegenheitsetikett gebrauchte Gattungsbezeichnung "Prosagedichte" verwendet Katharina Hacker in ihrem neuen Prosaband durchaus zu Recht und entzieht sich damit geschickt den eindeutigen Anforderungen von Prosa oder Lyrik, meint Tobias Lehmkuhl anerkennend. Die ersten beiden Abteilungen der Texte überzeugen ihn dann auch durch ihre Schlichtheit und ihre auf den einzelnen Moment gerichtete Aufmerksamkeit. Hier findet er viele Beobachtungen der Natur und es dominiert ein "leiser Ton", wie er feststellt. Der dritte Teil dagegen erscheint dem Rezensenten zu unentschlossen, nicht nur in der Groß- oder Kleinschreibung, und hier vermutet er, die Autorin strebe gar nach "richtigen" Gedichten mit einem "tieferen 'Sinn'". Dass das schief geht, wundert Lehmkuhl nicht und er hält sich deshalb lieber an die Texte, die ihn durch ihre schlichte Einfachheit bewegt haben, wie er lobt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








