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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Katalanischen von Theres Moser, Petra Zickmann und Angelika Maass. Josep Plas Geschichten über das Meer sind Juwelen der modernen katalanischen Literatur, und sie gehören zum autobiografischen Vermächtnis dieses bedeutendsten katalanischen Schriftstellers im 20. Jahrhundert. Pla liebte das Meer vor der zu seiner Zeit noch paradiesischen Costa Brava, und er liebte die Menschen, die hier ihr mit dem Meer untrennbar verbundenes Dasein lebten, die scheinbar zeitlose Poesie dieser Landschaft, in die die Brüche der Zeiten dennoch immer wieder abrupt Einzug hielten: Schiffbrüche, Gespensterschiffe, Zeichen von Verderben, Echo ferner Weltkriege. Dass in Katalonien jedes Schulkind mit Plas Geschichten die Literatur seiner Muttersprache kennen lernt, wird jeder verstehen, der sich in dieses literarische Porträt eines europäischen Idylls versenkt, das es so nicht mehr gibt.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.04.2008
Der in seiner Heimat einst außerordentlich populäre Katalane Josep Pla ist als einer der großen Autoren des 20. Jahrhunderst in Deutschland noch immer zu entdecken. 47 Bände füllte sein Werk schon in der zu Lebzeiten erschienenen katalanischen Ausgabe. Da ist der Auszug, den dieser Band mit drei Geschichten darstellt, naturgemäß eher schmal. Erzählungen im konventionellen Sinn dürfe man von diesem Autor, dem es immer vor allem um das Ephemere, Marginale und Geringfügige ging, auch nicht erwarten, erläutert Rezensent Markus Jakob. Eine "narrative Narretei" sei zum Beispiel der typische Text "Eine gescheiterte Reise", der eine Segelfahrt schildert, bei der die "Monotonie" regiert. Und doch ist der Rezensent fasziniert und wünscht sich immer weitere jener "Nuancierungen", in denen die Hauptkunst dieses Autors lag.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 04.10.2007
Zwar liegt Rezensent Merten Worthmann diesem katalanischen Meisterstilisten mit dem zweischneidigen Blick grundsätzlich zu Füßen. Die hier publizierten Erzählungen gehören aus seiner Sicht jedoch nicht zu den Highlights des Josep-Pla-Oeuvres. Denn für seinen Geschmack laufen die Geschichten dramaturgisch zu oft aus dem Ruder, lässt der Autor seinem literarischen Alter-Ego allzu freie Hand, statt Gedanken und Beobachtungen prägnant zu bündeln.
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