Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Philip Roth

Eigene und fremde Bücher, wiedergelesen

Cover: Eigene und fremde Bücher, wiedergelesen

Carl Hanser Verlag, München 2007
ISBN-10 3446209247
ISBN-13 9783446209244
Gebunden, 379 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Robben. Wie wäre es, wenn man sich Kafka in Auschwitz vorstellte, fragt sich Roth in einem ergreifenden Aufsatz über einen der Schriftsteller, die ihn am meisten geprägt haben. In den hier versammelten Aufsätzen und Interviews aus den Jahren 1961 bis 1985 würdigt einer der bedeutendsten lebenden Schriftsteller wichtige Autoren, die sein eigenes Schreiben geprägt haben ebenso wie Kundera, den Roth überhaupt erst im englischen Sprachraum bekannt gemacht hat. Und er schreibt aus geraumem zeitlichen Abstand über seine eigenen Bücher, wie "Mein Leben als Mann" - dem Rosettastein in seinem Werk.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 08.10.2007

Als Selbstporträt des Schriftstellers in jungen und mittleren Jahren taugt dieses Werkstattbuch mit Interviews, Artikeln und Essays vorzüglich, lobt Thomas David. Am meisten über Roth hat er in dem Interview gelernt, dass der Autor mit sich selbst führte. Mit Selbstironie und Akkuratesse betrachte Roth immer wieder die eigene Entwicklung als Schriftsteller. In anderen Gesprächen und Artikeln verhandelt er die Schwierigkeiten, ein Jude zu sein, wehrt sich gegen die Antisemitismus-Vorwürfe seiner Gegner oder steckt das literarische Terrain ab, in dem er sich in den folgenden Jahren bis in die Gegenwart bewegen wird. Literarisch wusste Roth zwar schon früh, was er wollte, so dass die Überlegungen von damals teilweise auch noch für seine letzten Bücher gelten. Trotzdem bedauert David, dass diese ursprünglich 1975 herausgegebene und in den achtziger Jahren erweiterte Sammlung nicht auch jüngere Wortmeldungen Roths beinhaltet, so "faszinierend" das Ganze auch heute noch ist.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren