Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Mely Kiyak

10 für Deutschland

Gespräche mit türkeistämmigen Abgeordneten

Cover: 10 für Deutschland

Edition Körber-Stiftung, Hamburg 2007
ISBN-10 3896840681
ISBN-13 9783896840684
Kartoniert, 253 Seiten, 14,00 EUR

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Klappentext

Warum machen Sie Politik, Frau Akgün? Was wollen Sie bewegen, Herr Özdemir? - In vielen deutschen Parlamenten sitzen Abgeordndete, die ihre eigenen oder familiären Wurzeln in der Türkei haben. Was motiviert sie, sich in ihrer Stadt, für ihr Land, politisch zu engagieren? Liegt ihnen Integrationspolitik näher als andere Themen? Mely Kiyak hat nachgefragt und sprach mit zehn türkeistämmigen Abgeordneten. Sie gehören verschiedenen Parteien an und sind Mitglieder deutscher Kommunal- und Landesparlamente, des Bundestags oder des Europäischen Parlaments. Ihre Themen sind Mely Kiyak, politische Journalistin und Tochter kurdischer Einwanderer aus der Türkei, bestens vertraut. Ebenso hartnäckig wie charmant fordert sie klare Positionen: zum neuen Zuwanderungsgesetz oder dem Verhältnis zum Islam. Sie will wissen, welche persönlichen Ideale türkeistämmige Mandatsträger leiten und welchen Schwierigkeiten sie im politischen Alltag begegnen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.01.2008

Elke Nicolini ist begeistert von den 10 Porträts türkischstämmiger Politiker in Deutschland. Der Autorin Mely Kiyak gelinge es, ihren Gesprächspartnern Aufschlussreiches über ihre politischen und persönlichen Erfahrungen und Erwartungen zu entlocken, schwärmt die Rezensentin, die auch über die Autorin selbst einiges aus diesem Gewinn bringenden Buch erfahren hat. Aufschlussreich findet Nicolini nicht nur das Porträt von Cem Özdemir, heute Europaparlamentarier, den einst die "Flugmeilenaffäre" ins Stolpern brachte, sondern auch das von Mustafa Kara, der für die CDU in Neckarsulm im Gemeinderat sitzt, oder von Nesrin Yilmaz, die im Stadtrat von Ingolstadt ein CSU-Mandat hält.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.10.2007

Eine ebenso lehrreiche wie amüsante Lektüre sieht Rezensentin Astrid Hölscher in Mely Kiyaks Buch "10 für Deutschland", das einen guten Einblick in das deutsch-türkische Abgeordnetenleben gibt. Die Annäherung an fünf Frauen, fünf Männer, deren Wurzeln in der Türkei liegen und die in Stadträten, Landesparlamenten, im Bundestag und in Brüssel sitzen, hält sie für überwiegend sehr gelungen. Plaudernd entlocke die Autorin ihnen auch die Probleme politischer Teilhabe, die Machtkämpfe bei der Listenaufstellung, die Instrumentalisierungen. Dass die Autorin ihre eigenen Ansichten und Vorurteile nicht verschweigt, empfindet Hölscher durchaus als eine Stärke, etwa bei der Begegnung mit Murat Kalmis. Sie weist aber auch darauf hin, dass einige der Befragten der Autorin und ihren Lesern fremd bleiben, etwa wenn ihr zu viel Bewunderung den Zugang zum Gesprächspartner versperre.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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