Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Warum machen Sie Politik, Frau Akgün? Was wollen Sie bewegen, Herr Özdemir? - In vielen deutschen Parlamenten sitzen Abgeordndete, die ihre eigenen oder familiären Wurzeln in der Türkei haben. Was motiviert sie, sich in ihrer Stadt, für ihr Land, politisch zu engagieren? Liegt ihnen Integrationspolitik näher als andere Themen? Mely Kiyak hat nachgefragt und sprach mit zehn türkeistämmigen Abgeordneten. Sie gehören verschiedenen Parteien an und sind Mitglieder deutscher Kommunal- und Landesparlamente, des Bundestags oder des Europäischen Parlaments. Ihre Themen sind Mely Kiyak, politische Journalistin und Tochter kurdischer Einwanderer aus der Türkei, bestens vertraut. Ebenso hartnäckig wie charmant fordert sie klare Positionen: zum neuen Zuwanderungsgesetz oder dem Verhältnis zum Islam. Sie will wissen, welche persönlichen Ideale türkeistämmige Mandatsträger leiten und welchen Schwierigkeiten sie im politischen Alltag begegnen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.01.2008
Elke Nicolini ist begeistert von den 10 Porträts türkischstämmiger Politiker in Deutschland. Der Autorin Mely Kiyak gelinge es, ihren Gesprächspartnern Aufschlussreiches über ihre politischen und persönlichen Erfahrungen und Erwartungen zu entlocken, schwärmt die Rezensentin, die auch über die Autorin selbst einiges aus diesem Gewinn bringenden Buch erfahren hat. Aufschlussreich findet Nicolini nicht nur das Porträt von Cem Özdemir, heute Europaparlamentarier, den einst die "Flugmeilenaffäre" ins Stolpern brachte, sondern auch das von Mustafa Kara, der für die CDU in Neckarsulm im Gemeinderat sitzt, oder von Nesrin Yilmaz, die im Stadtrat von Ingolstadt ein CSU-Mandat hält.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.10.2007
Eine ebenso lehrreiche wie amüsante Lektüre sieht Rezensentin Astrid Hölscher in Mely Kiyaks Buch "10 für Deutschland", das einen guten Einblick in das deutsch-türkische Abgeordnetenleben gibt. Die Annäherung an fünf Frauen, fünf Männer, deren Wurzeln in der Türkei liegen und die in Stadträten, Landesparlamenten, im Bundestag und in Brüssel sitzen, hält sie für überwiegend sehr gelungen. Plaudernd entlocke die Autorin ihnen auch die Probleme politischer Teilhabe, die Machtkämpfe bei der Listenaufstellung, die Instrumentalisierungen. Dass die Autorin ihre eigenen Ansichten und Vorurteile nicht verschweigt, empfindet Hölscher durchaus als eine Stärke, etwa bei der Begegnung mit Murat Kalmis. Sie weist aber auch darauf hin, dass einige der Befragten der Autorin und ihren Lesern fremd bleiben, etwa wenn ihr zu viel Bewunderung den Zugang zum Gesprächspartner versperre.

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Mely Kiyak
Mely Kiyak, 1976 in Sulingen geboren, studierte am Deutschen Literatinstitut in Leipzig und lebt heute als freie Publizistin und Autorin in Berlin.mehr lesen














