Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 12.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hermann Scheer

Solare Weltwirtschaft

Strategie für eine ökologische Moderne

Cover: Solare Weltwirtschaft

Antje Kunstmann Verlag, München 1999
ISBN-10 3888972280
ISBN-13 9783888972287
Gebunden, 300 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Nur eine Weltwirtschaft, die auf erneuerbaren Energien fußt, kann langfristig die Selbstzerstörung aller Wirtschafts- und Lebensformen verhindern. In seinem neuen Buch zeigt Hermann Scheer die Strategie für den Weg in eine ökologische Moderne auf und entwickelt eine politische Ökonomie für ein solares Zeitalter.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.10.1999

Offensichtlich hat Carl Amery sehr lange auf eine Abhandlung wie diese gewartet, und dementsprechend läßt er seiner Begeisterung für Hermann Scheers neues Buch freien Lauf. Scheer zeige auf, inwiefern eine Abkehr von fossil-nuklearer Energiewirtschaft und eine Hinwendung zur Solarenergie die Welt nicht nur in technisch-wirtschaftlicher, sondern auch in sozialer und politischer Hinsicht verändern und verbessern würde: zum Beispiel durch Dezentralisierung von Machtstrukturen durch kürzere Ressourceketten und grössere Unabhängigkeit von globalen Wirtschaftsinteressen bzw. - zwängen. Scheer entlarve darüberhinaus die Vorstellung von der Unvermeidbarkeit fossiler Energiegewinnung als Mythos. Abschließend äußert sich Amery ergänzend zu dem von Scheer behandelten Thema der Ressourcensubstitution: Seiner Meinung nach gehört zu einer wirklichen Revolution in der Energiewirtschaft die effektivere Nutzung von Energie und das Hinterfragen von vermeintlichen Ansprüchen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren