Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Henning Mankell

Die italienischen Schuhe

Cover: Die italienischen Schuhe

Zsolnay Verlag, Wien 2007
ISBN-10 3552054154
ISBN-13 9783552054158
Gebunden, 367 Seiten, 21,50 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Schwedischen von Verena Reichel. "Wenn der Schuh passt, denkt man nicht an den Fuß", sagt ein Sprichwort. Aber was, wenn das ganze Leben nicht zu passen scheint? Seit ihm als Arzt ein schicksalhafter Fehler unterlaufen ist, lebt Fredrik Welin allein auf einer Schäreninsel. Menschenscheu hat er sich völlig in die Stille zurückgezogen. Doch an einem Wintertag nähert sich seiner Insel eine dunkle Gestalt zu Fuß über das Eis, und in Welins Leben beginnt es zu tauen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.08.2007

In "Die italienischen Schuhe" zeigt sich Henning Mankell einmal nicht als Krimiautor, sondern als Schöpfer einer Familiengeschichte, die eines Ingmar Bergman würdig wäre, meint Arnd Rühle eingenommen. Mit dem ehemaligen Chirurgen Fredrik Walen, der sich nach einem fatalen Kunstfehler auf eine kleine Insel zurückgezogen hat und den die eigene Geschichte einholt, geht der Autor allerdings über die Grenzen einer Familiensaga hinaus und weitet den Blick auf Geschichte und Gegenwart unserer Zeit, stellt der Rezensent fest. Ihn fesseln die zum Teil witzigen, dann wieder spannenden und bedeutungsvollen Wendungen in einer bis zur äußersten Isolation zurückgezogenen Existenz, die unversehens aufbricht, und er preist diesen Roman als weitreichend und "schön".

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren