Ilija Trojanow

Nomade auf vier Kontinenten

Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton
Cover: Nomade auf vier Kontinenten
Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2007
ISBN 9783821847566
Gebunden, 444 Seiten, 24,95 EUR

Klappentext

Durch einen Roman ist Richard Francis Burton, eine der schillerndsten Figuren des 19. Jahrhunderts, dem deutschen Publikum bekannt geworden - Der Weltensammler von Ilija Trojanow. Für seine Recherchen ist Trojanow sieben Jahre lang auf den Spuren Burtons durch Indien, Arabien, Afrika und Nordamerika gereist, so etwa als Araber verkleidet auf der Hadsch oder zu Schiff und zu Fuß den Nil hinauf. Teilweise waren diese Recherchen so abenteuerlich wie das Leben Burtons selbst.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2007

Diesen Buch eignet sich nicht unbedingt für Trojanow-Einsteiger, gibt Rezensent Friedmar Apel vorsichtig zu verstehen, aber wer dem Autor schon erlegen, wird voll und ganz auf seine Kosten kommen. Ilija Trojanow schöpft für dieses Buch noch einmal aus dem reichen Schatz, den er auf seinen Reisen auf den Spuren des "Weltensammlers" Richard Francis Burton zusammengetragen hat. In offenbar sehr schöner Ausstattung versammelt Trojanow darin eigene Texte, Auszüge aus Burtons Berichten, Karten und Routen, Fotos und Kalligrafien. Dabei hat sich Rezensent Apel nicht nur an der "detailbesessenen Wahrnehmungslust" und der "Liebe zur Vielfalt" erfreuen können, sondern auch an Trojanows, von anderen auch in Zeiten der Globalisierung viel zu selten gepflegten "erkenntnisfördernen Erfahrung des mutigen Individuums".
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 31.05.2007

Als "Zauberbuch der Druckkunst" begeistert Ilija Trojanows Folgebuch zum "Weltensammler" Rezensent Tobias Gohlis, der in seiner Ausstattung wie in seinem Inhalt schwelgt. Denn nicht allein das goldene Stoffmuster des Leinenbandes haben es ihm angetan, auch das Monogramm von Richard Francis Burton in Arabisch begeistert ihn sehr. Ebenso die weitere Umkreisung dieses Mannes, der schon Trojanows vorangegangenes Buch prägte, faszinieren ihn sehr. Natürlich sei Trojanow klug genug, auch hier keine genauen Antworten zu geben, umkreise also das Phänomen lediglich, in dem er "das ein oder andere Faszinierende" nachtragen würde. Aber gerade seine Flüchtigkeit, seine Ornamentalität und vielgestaltige Schönheit machen das Buch für den Rezensenten zu einer Lesedroge besonderer Güte.

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