Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Spieldauer 125 Minuten. "'Bitte'", sagt mein Verleger, 'bitte, verschone mich mit deinem Durcheinander, ein Thema, wähle ein Thema - und ich mache dich berühmt.'", berichtet Franz Schuh im Vorwort seines Buchs. Doch der selbst ernannte Gegner aller Hauptsachen des Lebens tut seinem Verleger den Gefallen nicht. Seine Wissenschaft ist die des Kleinen und Abseitigen, seine Geisteshaltung die eines Flaneurs, das Objekt seiner Forschungen das furchtbar Menschliche in seinen disparatesten Facetten. So entgeht Franz Schuh also der Berühmtheit und bewegt sich gleichwohl stets auf Augenhöhe mit seinen berühmten Vorgängern wie Robert Musil, Alfred Polgar oder Karl Kraus...
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.05.2007
Franz Schuh liest sich selbst. Und Martin Z. Schröder, der sich das angehört hat, denkt erst einmal über das Österreichische nach, in dem vieles sich langsamer anhört, aber vielleicht auch insistenter ist als im Hochdeutschen. Die Texte, die sich unfertig geben - und Schuh betont extra, dass er sich im Unfertigen zuhause fühlt - ordnet der Rezensent in die Schublade Essay, weil sie eben Versuche sind und auch sein wollen. Um Liebe geht es, um Hunde und um "Paarung und Prozessrecht". Schröder fasst seine Besprechung kurz, aber zweifellos hat ihm, was er da hörte, gefallen, von gelegentlichen Ausreißern in "wenig schmeichlerische Töne" des Österreichischen abgesehen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








