Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französösischen von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. Sie war die wichtigste Frau im Leben von Marcel Proust: Jeanne Proust, geborene Weil. Mit dieser ersten Biograpfie, die über die Mutter des berühmten französischen Schriftstellers je geschrieben wurde, lässt Evelyne Bloch-Dano den Leser eintauchen in die Atmosphäre der Epoche und führt zugleich mit großer Textkenntnis und erzählerischer Leichtigkeit durch das Werk von Marcel Proust.
Wer war Jeanne Proust, die für ihren älteren Sohn eine so zentrale Rolle spielte? Die Tochter einer bürgerlich-jüdischen Fabrikantenfamilie aus dem Elsaß wuchs in Paris auf und erhielt die für Frauen damals übliche Bildung, Sprachen, Klavierspiel und Haushaltsführung. Sie heiratete den zwar vermögenslosen, aber erfolgreichen Arzt Adrien Proust und brachte ein knappes Jahr nach der Hochzeit, in der unruhigen und gefährlichen Zeit kurz nach der Pariser Commune, ihren ersten Sohn Marcel zur Welt. Von Geburt an war der Kleine kränklich, und so entwickelte sich zwischen Mutter und Sohn eine außergewöhnlich enge Bindung, die für beider Leben bestimmend wurde.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.02.2007
Fragt Niklas Bender zunächst unsicher, ob eine weitere Biografie aus dem Umkreis Marcel Prousts wirklich nötig ist, so kann er das nach der Lektüre der Biografie der Mutter Prousts von Evelyne Bloch-Dano mit Überzeugung bejahen. Nicht nur sei Jeanne Proust geborene Weil eine geradezu exemplarische Figur der assimilierten, intellektuellen Juden in Frankreich, sie sei auch eine typische Vertreterin der "laizistischen Bürgerlichkeit", erklärt der Rezensent. Durch ihr Interesse an Literatur kann zudem ein Einfluss auf Marcel Proust angenommen werden, so Bender weiter, der die Biografie amüsant und gekonnt erzählt findet. Einzig, dass sich die Autorin mitunter zu tief in den Sumpf der psychologischen Einfühlung begibt, findet Bender an dieser Lebensbeschreibung tadelnswert, insgesamt aber zeigt er sich sehr zufrieden mit diesem Buch.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








