Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Frank Borsch

Alien Earth - Phase 1

Roman

Cover: Alien Earth - Phase 1

Heyne Verlag, München 2007
ISBN-10 3453522303
ISBN-13 9783453522305
Kartoniert, 493 Seiten, 8,95 EUR

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Klappentext

Eines Tages erscheint ein gigantisches Raumschiff am Himmel über der Erde. Und es geschieht - nichts. Kein Angriff mit Atomblitzen, keine Vernichtungsschläge gegen die menschliche Zivilisation. Das Raumschiff verharrt für etliche Jahre einfach im Orbit. Und erst nach und nach wird klar, dass die Invasion längst begonnen hat ...

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 03.02.2007

Eine originelle Version des Science-Fiction-Themas von der Invasion der Erde durch Aliens sieht Werner Labisch in Frank Borschs Zukunftsentwurf "Alien Earth - Phase 1", dem ersten Teil einer Trilogie. Nach einem konventionellen Beginn - ein außerirdisches Raumschiff geht in die Erdumlaufbahn - wird das Buch seines Erachtens zunehmend unkonventioneller: das Raumschiff stößt merkwürdige Artefakte aus, die im Pazifik landen, zeigt ansonsten aber offenbar kein besonderes Interesse für die Erdlinge. Bemerkenswert scheint Labisch, wie sich der Focus der Erzählung auf das Geschehen auf der Erde richtet und eine Gesellschaft im irrationalen Ausnahmezustand einer vermeintlichen oder tatsächlichen Bedrohung zeigt. Die gesellschaftskritische Vision der Zukunft des Jahres 2058, die Borsch entwirft, scheint ihm recht realistisch. Lobend äußert er sich über den humorvoll-ironischen Stil des Autors und er bescheinigt ihm, mit US-amerikanischen Autoren wie Iain Banks oder Vernor Vinge locker mithalten zu können.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren