Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit 107 farbigen Illustrationen des Autors. Aus dem Englischen von Karsten Singelmann. Abarat: eine wundersame und gefährliche Inselwelt voller Magie, bevölkert von guten und bösen Monstern, bedroht durch ewige Nacht. Nur die neugierige und furchtlose Candy kann Abarat vor dem Untergang bewahren. Dies ist der Auftakt zum vierbändigen Abarat-Zyklus und zu Candys großartigen Abenteuern auf den fünfundzwanzig Inseln.
Candy ist wirklich gestraft mit ihrem Leben in Chickentown, einem stinklangweiligen Kaff irgendwo im amerikanischen mittleren Westen. Nach einem heftigen Streit mit ihrer Lehrerin haut sie von der Schule ab, streift ziellos durch die Prärie - und findet merkwürdigerweise einen Leuchtturm. Und an dem Leuchtturm ein Wesen mit acht Köpfen, das Candy verzweifelt um Hilfe bittet und ihr einen Schlüssel übergibt. Und so beginnt Candys Reise in die fantastische Welt von Abarat, einem Archipel von 25 Inseln, eine Insel für jede Stunde des Tages und eine außerhalb der Zeit ...
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.07.2005
Dies ist der erste Band einer Fantasy-Tetralogie, schreibt Siggi Seuss. Der erste Band hat ihr wohl nicht schlecht gefallen, begeistert ist sie allerdings auch nicht. Die Geschichte beginnt mit einem Teenager, der 15-jährigen Candy, die in einem winzigen Kaff in Minnesota festsitzt. Eines Tages beschließt sie fortzulaufen und landet am Ende der Asphaltstraße plötzlich - auf einer Insel. Im Archipel Abarat, lesen wir, gibt es für jede Stunde des Tages eine Insel. Bewohnt wird es von allerlei unbekannten Kreaturen - die einen gutmütig, die anderen nicht - und schon schwelt im ersten Band ein Kampf zwischen "magischen Despoten und geschäftstüchtigen Psychopathen um die Weltherrschaft". Seuss macht im ersten Band eine "fantastische Fülle" aus, vom zweiten Band erhofft sie sich nun "Sammlung". Und noch ein Hinweis: Das Buch wie auch die Folgebände ist reichlich bebildert, berichtet Seuss. Deshalb habe sich der Heyne Verlag für eine "limitierte und nummerierte Luxusausgabe" entschieden. Entsprechend teuer ist der einzelne Band auch. Wer das nicht bezahlen will, so Seuss, sollte auf die Taschenbuchausgabe warten oder sich die englischsprachigen Bücher beschaffen.
Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.2004
Dietmar Dath empfiehlt Clive Barkers "reichillustriertes" Märchenbuch all jenen, die keine englischen Bücher lesen, als "bisher wohl beste" Chance, einen der "vielseitigsten und interessantesten" Protagonisten der Gegenwartsphantastik kennen zu lernen. Dath schätzt neben dem Inhalt, etwa der "bestens informierten" Satire auf die entzaubernde Kulturindustrie, vor allem die von Barker geschaffenen Illustrationen, die sich sowohl vom amerikanischen Comic als auch dem "Gebrauchs-Surrealismus" der Fantasy-Buchcover absetzen. "Alle denkbaren" Varianten des Bild-Text-Verhältnisses werden ausprobiert, einmal dominieren die Bilder die Seite ganz, "so dass der Text gleichsam leiser wird", andere befinden sich mit ihm "auf Augenhöhe", wieder andere sind "visuelle Musik", wie der mit wenigen Strichen skizzierte Ozean, der "auf die Prosa daneben seinen Meerzauber abstrahlt". Gut gefällt Dath auch die kompromisslose Übersetzung, die dem "lyrischen Tonfall" Barkers "so gewissenhaft" treu bleibt, dass sogar manchmal englische Redewendungen nicht ins Deutsche übertragen werden, um ja keinen "Farbwert" zu verlieren.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen








