Hier wird in einer längeren historischen Perspektive die Geschichte einer Familie erzählt, die, in die malawische Geschichte der letzten 120 Jahre gestellt, konfrontiert wird mit der christlichen Mission, dem britischen Kolonialismus und der - auf die Unabhängigkeit des Landes folgenden - Diktatur. Jeder der Protagonisten ist in seiner Art Betroffener und Beteiligter an den Zeitenläufen und verdeutlicht damit ein Stück malawischer Geschichte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.11.2006
Wolfgang Kruse sieht Malawi nach der Lektüre von Manfred Glagows Buch mit anderen Augen, wie er gleich zu Beginn bekennt. Eigentlich habe Glagow drei Bücher geschrieben, über die Missionsarbeit der Free Church of Scotland, die britische Kolonie Niasaland und die afrikanische Familie Mkandawire. Dass jedes der drei schon für sich interessanten Themen dabei zwangsläufig nicht allzu ausführlich behandelt werden kann, stört Kruse nicht, da Glagow mit "klarem Blick" seine Prioritäten setzt.
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