Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.02.2012, 15.59 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Burkhardt Lindner (Hrsg.)

Benjamin Handbuch

Leben, Werk, Wirkung

Cover: Benjamin Handbuch

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2006
ISBN-10 3476019853
ISBN-13 9783476019851
Gebunden, 720 Seiten, 64,95 EUR

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Klappentext

Unter Mitarbeit von Thomas Küpper und Timo Skrandies. Walter Benjamins Werk lebt. Die Radikalität seines Denkens und die Vielfalt seiner Impulse wirken bis heute in Philosophie, politischer Theorie, Medien- und Kulturwissenschaft, Literaturgeschichte und Ästhetik fort. Das interdisziplinär angelegte Benjamin-Handbuch lässt den Leser eintauchen in Leben, Werk und Rezeption. Systematisch informiert es über Einzelschriften und Textgruppen und eröffnet einen konstruktiven Zugang zu den verborgenen Schätzen der inzwischen abgeschlossenen Edition der Gesammelten Schriften.

Rezension Perlentaucher

Walter Benjamin, so erklärt uns Burkhardt Lindner im ersten Satz der Vorbemerkung zu dem von ihm herausgegebenen Benjamin-Handbuch, sei "von allen deutschen Intellektuellen der Weimarer Republik und ihres vom Hitlerreich aufgezwungenen Exils der philosophisch Gewichtigste und der wirkungsgeschichtlich Lebendigste". Wer sich von so viel superlativ-seligem PR-Trompetenklang abgestoßen fühlt und darum das Buch beiseite legt, zeigt zwar gute Reflexe, begeht aber dennoch einen Fehler...
Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.12.2006

"Unbestritten nützlich", ja sogar für jede weitere Beschäftigung mit Walter Benjamin "unerlässlich" (und zwar für Liebhaber und Fachmann gleichermaßen) findet Rezensent Martin Lüdke dieses Handbuch, dessen Herausgeber von ihm als "Benjamin-Kenner" ausgewiesen wird. Aus seiner Sicht bildet das Buch den Endpunkt einer Entwicklung, die mit der Edition von Benjamins "Gesammelten Schriften" Anfang der Siebziger Jahre begonnen habe, nämlich die akademische Auseinandersetzung mit dem zu seinen Lebzeiten verkannten Philosophen auf der Basis einer sicheren Textgrundlage. Der Band bringt Lüdke zufolge "Publikations-.und Wirkungsgeschichte" ebenso schön und sinnvoll aufbereitet "auf die Reihe", wie den heutigen Forschungsstand, bibliografische Angaben inklusive. Besonders hervorgehoben wird ein Beitrag Sigrid Weigels über Benjamins Kafka-Überlegungen. Leider seien im Preis auch "gelegentliche Ausrutscher" einbegriffen, teilt uns der Rezensent außerdem augenzwinkernd mit, und rügt Thomas Küpper und Timo Skrandies als "akademische Phrasendrescher".

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Archiv: Bücherschauen

Mit offenem Visier

22.02.2012: So spannend und lehrreich wie Siddharta Mukherjees Buch "Der König aller Krankheiten" wünscht sich die FAZ Medizingeschichte. Die FR liest bei Antonio Lobo Antunes nach, wie sich auch bei ihm eine igelige Frucht einnistete. Ganz schön perplex ist die taz nach Lektüre von Dietmar Daths und Barbara Kirchners Manifest "Der Implex". Mehr lesen

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16.02.2012: Joachim Kalka sinniert über das Leben und seine unwiderstehlichen Seiten, etwa den Dialog: "Wir möchten Brautbilder haben ... - Wie viel? - Ein halbes Dutzend bitte. - Soviel wern ma gar net ham (Nimmt Bilder und zeigt sie her). - Von uns wollen wir doch Bilder haben, das sind wir ja gar nicht. - A so, von eahna wollens welche ham, ja de müssten aber extra angefertigt werden ... Diese Firmlingsbilder wern sehr gern gekauft - oder soll's was in Uniform sein?..." -  Lesen Sie hier einen Auszug aus "Die Katze, der Regen, das Totenreich". Mehr lesen

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13.02.2012: Gewitzt muss man sein, wenn man in Kriegszeiten nicht nur überleben, sondern auch noch Zigaretten und Klamotten will, wie die jungen Mädchen Ninzo und Zknapi im Debütroman der georgischen Autorin Tamta Melaschwili. Lesen Sie hier den Anfang. Mehr lesen

Archiv: Buchautoren