Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Wie bei den anderen neuen Staaten des östlichen Europa stellen sich auch im Fall des "EU-Musterschülers" viele Fragen: Wie kamen Slawen in die Alpen-Adria-Region, wie wurden sie christianisiert, welchen Herrschaftsbildungen gehörten sie an, mit wem lebten sie zusammen? Wie entwickelte sich die slowenische Sprache? Wie kam es zur nationalen Differenzierung zwischen Deutschen und Slowenen, wie zum Zusammenschluss mit Kroaten und Serben in zwei ganz unterschiedlichen Staaten? Wie erging es den Sloweninnen und Slowenen im Zweiten Weltkrieg? Wie kam es zur Unabhängigkeit 1991? Wie fällt die bisherige Bilanz der Eigenstaatlichkeit aus? Die Darstellung wird ergänzt durch Abbildungen, eine Zeittafel, Kurzbiografien sowie Hinweise auf historische Stätten und Sehenswürdigkeiten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 20.09.2006
Sowohl das Geld wie die ins Lesen investierte Zeit ist bei diesem Buch über Slowenien von Joachim Hösler gut angelegt, urteilt Rolf Wörsdörfer sehr zufrieden. Der Autor, Osteuropa-Historiker in Marbach, bietet einen Einblick in die Entstehung des Nationalstaats Sloweniens von den Ursprüngen bis in die jüngste Geschichte, stellt eingehend die geografischen Besonderheiten dar und befasst sich kompetent mit den wirtschaftlichen und sozialgeschichtlichen Entwicklungen des Landes vom Mittelalter bis in die Gegenwart, resümiert der Rezensent. Dass er sich bei der historischen Darstellung von keinem wie auch immer gearteten politischen oder kulturellen Lager vereinnahmen lässt, hebt der Rezensent besonders hervor. Nur dass Hösler in der Gründung der Südslawischen Sozialdemokratischen Partei unbedingt eine "nationale Polarisierung" entdecken will, findet Wörsdörfer übertrieben, ansonsten ist er von diesem Buch restlos begeistert.
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