Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 03.02.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Joachim Hösler

Slowenien

Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Cover: Slowenien

Friedrich Pustet Verlag, Regensburg 2006
ISBN-10 379172004X
ISBN-13 9783791720043
Kartoniert, 264 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Wie bei den anderen neuen Staaten des östlichen Europa stellen sich auch im Fall des "EU-Musterschülers" viele Fragen: Wie kamen Slawen in die Alpen-Adria-Region, wie wurden sie christianisiert, welchen Herrschaftsbildungen gehörten sie an, mit wem lebten sie zusammen? Wie entwickelte sich die slowenische Sprache? Wie kam es zur nationalen Differenzierung zwischen Deutschen und Slowenen, wie zum Zusammenschluss mit Kroaten und Serben in zwei ganz unterschiedlichen Staaten? Wie erging es den Sloweninnen und Slowenen im Zweiten Weltkrieg? Wie kam es zur Unabhängigkeit 1991? Wie fällt die bisherige Bilanz der Eigenstaatlichkeit aus? Die Darstellung wird ergänzt durch Abbildungen, eine Zeittafel, Kurzbiografien sowie Hinweise auf historische Stätten und Sehenswürdigkeiten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 20.09.2006

Sowohl das Geld wie die ins Lesen investierte Zeit ist bei diesem Buch über Slowenien von Joachim Hösler gut angelegt, urteilt Rolf Wörsdörfer sehr zufrieden. Der Autor, Osteuropa-Historiker in Marbach, bietet einen Einblick in die Entstehung des Nationalstaats Sloweniens von den Ursprüngen bis in die jüngste Geschichte, stellt eingehend die geografischen Besonderheiten dar und befasst sich kompetent mit den wirtschaftlichen und sozialgeschichtlichen Entwicklungen des Landes vom Mittelalter bis in die Gegenwart, resümiert der Rezensent. Dass er sich bei der historischen Darstellung von keinem wie auch immer gearteten politischen oder kulturellen Lager vereinnahmen lässt, hebt der Rezensent besonders hervor. Nur dass Hösler in der Gründung der Südslawischen Sozialdemokratischen Partei unbedingt eine "nationale Polarisierung" entdecken will, findet Wörsdörfer übertrieben, ansonsten ist er von diesem Buch restlos begeistert.

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Archiv: Bücherschauen

Für ein Happy End

03.02.2012: Die FAZ versinkt in William Trevors sehr irischem Roman "Turgenjews Schatten", der von der Liebe zweier Menschen erzählt, die einfach nicht für das Leben gerüstet sind. Die SZ liest Krimis von Buddy Giovinazzo, verübelt ihm aber, dass er den literarischen Wahnsinn zum Tiefstpreis verschleudert. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Peter Nadas: Parallelgeschichten

26.01.2012: Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen

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