Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Klappentext
Wie bei den anderen neuen Staaten des östlichen Europa stellen sich auch im Fall des "EU-Musterschülers" viele Fragen: Wie kamen Slawen in die Alpen-Adria-Region, wie wurden sie christianisiert, welchen Herrschaftsbildungen gehörten sie an, mit wem lebten sie zusammen? Wie entwickelte sich die slowenische Sprache? Wie kam es zur nationalen Differenzierung zwischen Deutschen und Slowenen, wie zum Zusammenschluss mit Kroaten und Serben in zwei ganz unterschiedlichen Staaten? Wie erging es den Sloweninnen und Slowenen im Zweiten Weltkrieg? Wie kam es zur Unabhängigkeit 1991? Wie fällt die bisherige Bilanz der Eigenstaatlichkeit aus? Die Darstellung wird ergänzt durch Abbildungen, eine Zeittafel, Kurzbiografien sowie Hinweise auf historische Stätten und Sehenswürdigkeiten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 20.09.2006
Sowohl das Geld wie die ins Lesen investierte Zeit ist bei diesem Buch über Slowenien von Joachim Hösler gut angelegt, urteilt Rolf Wörsdörfer sehr zufrieden. Der Autor, Osteuropa-Historiker in Marbach, bietet einen Einblick in die Entstehung des Nationalstaats Sloweniens von den Ursprüngen bis in die jüngste Geschichte, stellt eingehend die geografischen Besonderheiten dar und befasst sich kompetent mit den wirtschaftlichen und sozialgeschichtlichen Entwicklungen des Landes vom Mittelalter bis in die Gegenwart, resümiert der Rezensent. Dass er sich bei der historischen Darstellung von keinem wie auch immer gearteten politischen oder kulturellen Lager vereinnahmen lässt, hebt der Rezensent besonders hervor. Nur dass Hösler in der Gründung der Südslawischen Sozialdemokratischen Partei unbedingt eine "nationale Polarisierung" entdecken will, findet Wörsdörfer übertrieben, ansonsten ist er von diesem Buch restlos begeistert.
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Ästhetik des Ungekämmten
02.09.2010: Die FAZ liest tief beeindruckt Erwin Mortiers Roman "Götterschlaf", der die Geschichte einer Frau in Zeiten des Ersten Weltkriegs erzählt. Die Zeit feiert Steven Uhlys Romandebüt "Mein Leben in Aspik" als irrwitzigen Barock-Poetry-Slam und verteidigt Martin Mosebach und seinen Roman "Was davor geschah" gegen seine Kritiker: Mit formloser Kunst ist dem formlosen Leben nicht beizukommen. Die SZ erfährt in Barbara Ehrenreichs "Smile or Die" die beglückende Wirkung des negativen Denkens. Mehr lesen
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Hannah Arendt, Gershom Scholem: Der Briefwechsel
30.08.2010: Von 1939 bis 1964 führten Hannah Arendt und Gershom Scholem einen intensiven Briefwechsel, in dem sie sich über jüdische Geschichte und jüdisches Selbstverständnis auseinandersetzten. Lesen Sie hier Auszüge aus der Korrespondenz, in denen es um Walter Benjamins Tod und Hannah Arendts Bericht "Eichmann in Jerusalem" geht. Mehr lesen
Elisabeth Badinter: Der Konflikt
23.08.2010: Frauen sollten wieder zurück zu Heim und Herd. Diesmal nicht, um den Mann zu umsorgen, sondern das Kind. Unter dem Banner der Natürlichkeit werden die Ansprüche an die gute Mutter so in die Höhe geschraubt, dass Frauen ihre Freiheiten wieder zu verlieren drohen, fürchtet Elisabeth Badinter. Lesen Sie hier einen Auszug aus ihrem neuen Buch "Der Konflikt".
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Maria Sonia Cristoff: Patagonische Gespenster
19.08.2010: Die argentinische Journalistin Maria Sonia Cristoff bereist Patagonien und berichtet von den Menschen, die es dorthin verschlagen hat, in diese gottverlassenen Landschaften am anderen Ende der Welt. Lesen Sie hier einen Auszug aus: "Patagonische Gespenster". Mehr lesen





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Leserkommentare (1)
Walle am 11.05.2009: sowohl die Ankündigung des Verlages als auch die Rezension haben ...
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