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zuletzt aktualisiert 02.09.2010, 14.19 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

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Joachim Hösler

Slowenien

Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Cover: Slowenien

Friedrich Pustet Verlag, Regensburg 2006
ISBN-10 379172004X
ISBN-13 9783791720043
Kartoniert, 264 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Wie bei den anderen neuen Staaten des östlichen Europa stellen sich auch im Fall des "EU-Musterschülers" viele Fragen: Wie kamen Slawen in die Alpen-Adria-Region, wie wurden sie christianisiert, welchen Herrschaftsbildungen gehörten sie an, mit wem lebten sie zusammen? Wie entwickelte sich die slowenische Sprache? Wie kam es zur nationalen Differenzierung zwischen Deutschen und Slowenen, wie zum Zusammenschluss mit Kroaten und Serben in zwei ganz unterschiedlichen Staaten? Wie erging es den Sloweninnen und Slowenen im Zweiten Weltkrieg? Wie kam es zur Unabhängigkeit 1991? Wie fällt die bisherige Bilanz der Eigenstaatlichkeit aus? Die Darstellung wird ergänzt durch Abbildungen, eine Zeittafel, Kurzbiografien sowie Hinweise auf historische Stätten und Sehenswürdigkeiten.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 20.09.2006

Sowohl das Geld wie die ins Lesen investierte Zeit ist bei diesem Buch über Slowenien von Joachim Hösler gut angelegt, urteilt Rolf Wörsdörfer sehr zufrieden. Der Autor, Osteuropa-Historiker in Marbach, bietet einen Einblick in die Entstehung des Nationalstaats Sloweniens von den Ursprüngen bis in die jüngste Geschichte, stellt eingehend die geografischen Besonderheiten dar und befasst sich kompetent mit den wirtschaftlichen und sozialgeschichtlichen Entwicklungen des Landes vom Mittelalter bis in die Gegenwart, resümiert der Rezensent. Dass er sich bei der historischen Darstellung von keinem wie auch immer gearteten politischen oder kulturellen Lager vereinnahmen lässt, hebt der Rezensent besonders hervor. Nur dass Hösler in der Gründung der Südslawischen Sozialdemokratischen Partei unbedingt eine "nationale Polarisierung" entdecken will, findet Wörsdörfer übertrieben, ansonsten ist er von diesem Buch restlos begeistert.

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Leserkommentare (1)

Walle am 11.05.2009: sowohl die Ankündigung des Verlages als auch die Rezension haben ...

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