Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2000
Ulrich M. Schmid lobt das "abgedunkelte Sprachkolorit" Sebestyens, sein vom Ungarischen gefärbtes Deutsch. Es sei hervorragend geeignet die Biografie einer österreichisch-ungarischen Romanfigur zu schildern, die, beginnend mit der kakanischen Dämmerung, durch alle Wirren des 20. Jahrhhunderts gehen muss. Auch der "lexikalische" Teil, in der das Leben des Protagonisten durch Kurztexte und andere Biografien in neues Licht gestellt wird, leuchtet Schmid ein. Und letztlich gefällt ihm angesichts des abgründigen 20. Jahrhunderts sogar, dass der Roman Fragment blieb.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…