Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jacques Derrida, Elisabeth Roudinesco

Woraus wird Morgen gemacht sein?

Ein Dialog

Cover: Woraus wird Morgen gemacht sein?

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2006
ISBN-10 3608940634
ISBN-13 9783608940633
Gebunden, 383 Seiten, 29,50 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Französischen von Hans-Dieter Gondek. In diesem Dialog mit der bekannten französischen Psychoanalytikerin und Intellektuellen Elisabeth Roudinesco erklärt Jacques Derrida noch einmal viele seiner umstrittenen Gedanken und Theorien. Er umreißt das französische Geistesleben der letzten 40 Jahre und gibt einen Ausblick auf Fragen der Gegenwart. Derrida und Roudinesco öffnen im Gespräch einen Horizont, geben erste Antworten auf anstehende und kommende Fragen und verweisen auf die Dämmerung, in der sich abzeichnet, "woraus ... Morgen gemacht sein" wird.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.05.2006

Angetan zeigt sich Rezensent Klaus Englert von diesem Band mit neun Gesprächen, die der Philosoph Jacques Derrida und die Psychoanalytikerin Elisabeth Roudinesco über Themen wie Psychoanalyse, Judentum, Antisemitismus und Todesstrafe zwischen Herbst 2000 und Frühjahr 2001 miteinander führten. Die Gespräche belegen für Englert nicht nur das in seinen letzten Lebensjahren zunehmende Interesse Derridas, sich einem breiteren Publikum mitzuteilen. Sie spiegeln für ihn auch das zunehmende politische Interesse des Philosophen, das in seinen Veröffentlichungen seit den achtziger Jahren deutlich wurde. In diesem Kontext hebt Englert das weltweite Engagement Derridas gegen die Todesstrafe hervor und würdigt ihn als "Jet-Set-Philosoph" der Menschenrechte. Nur die Übersetzung findet er stellenweise etwas nachlässig

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus
Anzeige
Klett-Cotta Verlag bei Facebook

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren