Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Paul Perry

Angst und Abscheu

Das sagenhafte Leben von Hunter S. Thompson

Cover: Angst und Abscheu

Klaus Bittermann Verlag, Berlin 2005
ISBN-10 3893200894
ISBN-13 9783893200894
Broschiert, 288 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Norbert Hofmann. Mit einem Nachwort von Klaus Bittermann. Die erste Biografie über Hunter S. Thompson, den "bessesenen Freak nd Drogenfresser", den Autor und Erfinder des Gonzo-Journalismus, den "politischen Junkie", der ein Jahr mit den Hell's Angels herumzog und sein Leben riskierte für ein legendäres Buch, das ihn berühmt machte, dessen Leben eine "Verhöhnung aller Konventionenen" war, über den Mann, der zeit seines Lebens auf der Suche nach dem amerikanischen Traum war.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.04.2006

Andreas Rosenfelder hält Distanz. Natürlich werden sich die Fans von Hunter S. Thompson auf Paul Perrys in den USA schon 1992 veröffentlichte Biografie des Gonzo-Journalisten stürzen, prophezeit er. Obwohl oder gerade weil sie zum großen Teil aus "anekdotischem Klatsch und krassen Skandalgeschichten" besteht. Perry hat mit Bekannten Thompsons gesprochen, und diese "Puzzlestücke" zeigen Rosenfelder, dass der anarchisch agierende Journalist zum einen im Herzen immer reaktionärer Südstaatler geblieben ist und sich andererseits von Anfang an als Schriftsteller gesehen hat. Und auch wenn Thompson die noch zu seinen Lebzeiten erscheinende Biografie bekämpft hat, beschleicht den Rezensenten das mulmige Gefühl, dass der schon lange drogenabhängige und paranoide Thompson kein Gegner mehr für seinen Porträtisten war.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren