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Hunter S. Thompson
Kingdom of Gonzo - Interviews mit Hunter S. Thompson
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Carl-Ludwig Reichert. Hunter S. Thompson gab im Laufe seines Lebens unzählige Interviews und kreierte dabei nichts geringeres als "Gonzo". Das "Webster's" lieferte folgende Definition: "bizarr, hemmungslos, bezeichnet besonders eine Form von subjektivem Journalismus". Im irischen Slang in Boston bezeichnet Gonzo denjenigen, der nach einem Saufgelage als letzter aufrecht am Tresen steht. Gonzo war für Hunter S. Thompson, der in dieser Kampfsportart häufig genug als Sieger hervorgegangen war, genau der richtige Ausdruck, um gierig "wie ein ausgehungerter Hund" danach zu grapschen und "wegzurennen" (Ralph Steadman).
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 31.12.2011
Frank Schäfer begrüßt diesen Band mit Interviews von Hunter S. Thompson. Die erhellende Auswahl von Interviews von 1967 bis 2005 scheint ihm ideal als Einstieg und Einführung in das Schaffen des kompromisslosen Autors, der den Gonzo-Journalismus erfunden hat. In "Kingdom of Gonzo" zeigt sich Thompson seines Erachtens in Bestform, wenn er dem Leser die Gonzo-Methode erklärt, schimpft und aufschneidet. Und Langeweile kommt bei der "liebenswerten verbalen Kraftmeierei" zur Freude des Rezensenten keine Sekunde lang auf.
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