Bücherschau der Woche
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Florian Ebeling
Das Geheimnis des Hermes Trismegistos
Geschichte des Hermetismus von der Antike bis zur Neuzeit
Klappentext
Hermes Trismegistos, der "dreimal größte Hermes", ist eine der rätselhaftesten Gestalten der Geistesgeschichte. Der legendäre weise Ägypter gilt seit der Antike als Autor einer Reihe von mystischen und magischen Schriften. Philosophen der Renaissance feierten Hermes Trismegistos als Begründer der Philosophie, Freimaurer machten ihn zu ihrem Ahnherrn, Aufklärer kämpften in seinem Namen für religiöse Toleranz. Bis heute ist Hermes Trismegistos eine der Zentralfiguren der Esoterik. Florian Ebeling bietet einen allgemeinverständlichen Überblick über das "Corpus Hermeticum", stellt die Schriften vor, die darüber hinaus im Namen des Hermes verfasst wurden und geht der Rezeptionsgeschichte des hermetischen Schrifttums von der Antike über Renaissance und Aufklärung bis zur Gegenwart nach. Damit liegt erstmals eine seriöse, von Mystifizierungen freie Einführung in die Geschichte des Hermetismus vor.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Das Geheimnis des Hermes Trismegistos - mehr bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.02.2006
Florian Ebeling habe eine gleichermaßen "inhaltsreiche" wie "verständliche" Geschichte des Hermetismus vorgelegt, lobt Rezensent Jens Holzhausen. Beide relevanten Textgruppen, der "Corpus Hermeticum" aus der Spätantike und magisch-alchemistische Texte von nördlich der Alpen, behandele der Autor in Hinblick auf ihre Traditions- und Rezeptionsgeschichten gleichberechtigt. Schwierig sei es hingegen, so der Rezensent, das Gemeinsame beider Traditionen zu benennen, wobei der Autor die Geheimhaltungstradition des Hermes Trismegistos für beide Textgruppen als Bezugspunkt angebe. Schlichtweg "beeindruckt" ist der Rezensent von der breiten, durch alle Jahrhunderte gehenden Auseinandersetzung mit dem Hermetismus. Ebeling könne von den Freimaurern und Rosenkreuzern bis zu Adorno und Umberto Eco eine Vielzahl von Texten anführen, die in der hermetischen Tradition eine Alternative zum griechischen Rationalimus gesucht hätten.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








