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Florian Ebeling
Das Geheimnis des Hermes Trismegistos
Geschichte des Hermetismus von der Antike bis zur Neuzeit
Klappentext
Hermes Trismegistos, der "dreimal größte Hermes", ist eine der rätselhaftesten Gestalten der Geistesgeschichte. Der legendäre weise Ägypter gilt seit der Antike als Autor einer Reihe von mystischen und magischen Schriften. Philosophen der Renaissance feierten Hermes Trismegistos als Begründer der Philosophie, Freimaurer machten ihn zu ihrem Ahnherrn, Aufklärer kämpften in seinem Namen für religiöse Toleranz. Bis heute ist Hermes Trismegistos eine der Zentralfiguren der Esoterik. Florian Ebeling bietet einen allgemeinverständlichen Überblick über das "Corpus Hermeticum", stellt die Schriften vor, die darüber hinaus im Namen des Hermes verfasst wurden und geht der Rezeptionsgeschichte des hermetischen Schrifttums von der Antike über Renaissance und Aufklärung bis zur Gegenwart nach. Damit liegt erstmals eine seriöse, von Mystifizierungen freie Einführung in die Geschichte des Hermetismus vor.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Das Geheimnis des Hermes Trismegistos - mehr bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.02.2006
Florian Ebeling habe eine gleichermaßen "inhaltsreiche" wie "verständliche" Geschichte des Hermetismus vorgelegt, lobt Rezensent Jens Holzhausen. Beide relevanten Textgruppen, der "Corpus Hermeticum" aus der Spätantike und magisch-alchemistische Texte von nördlich der Alpen, behandele der Autor in Hinblick auf ihre Traditions- und Rezeptionsgeschichten gleichberechtigt. Schwierig sei es hingegen, so der Rezensent, das Gemeinsame beider Traditionen zu benennen, wobei der Autor die Geheimhaltungstradition des Hermes Trismegistos für beide Textgruppen als Bezugspunkt angebe. Schlichtweg "beeindruckt" ist der Rezensent von der breiten, durch alle Jahrhunderte gehenden Auseinandersetzung mit dem Hermetismus. Ebeling könne von den Freimaurern und Rosenkreuzern bis zu Adorno und Umberto Eco eine Vielzahl von Texten anführen, die in der hermetischen Tradition eine Alternative zum griechischen Rationalimus gesucht hätten.
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