Herausgeben und mit einem Vorwort von Tilly Boeschke-Zacharow. Aus dem Hebräischen von Cathrin Schaler.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.09.2005
In drei Teile gliedert sich der Band "Nicht das letzte Wort", eine Dokumentation der Historie und Motivationen des deutschsprachigen Schriftstellerverbandes in Israel, der 2005 nach 30-jährigem Bestehen aufgelöst wurde. Der erste und, nach Ansicht des Rezensenten Andreas Kilcher, gewichtigste dieser drei Teile dokumentiert die Aktivitäten und Personalien des Verbandes. Der zweite - bedauerlicherweise "aber allzu uneinheitlich und lückenhaft" - stellt die etwa hundert Mitglieder samt Bibliographie vor. Der dritte Teil erscheint Kircher eher überflüssig; hier werden Briefe von Autoren an die Herausgeberin, Tilly Boesche-Zacharow, abgedruckt. Fazit des Rezensenten: Der Band vermittelt "einen Einblick in ein scheinbar randständiges Kapitel deutschsprachiger Literaturgeschichte".
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