Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Cord Jakubeit, Rainer Tetzlaff

Das nachkoloniale Afrika

Cover: Das nachkoloniale Afrika

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005
ISBN-10 3810040959
ISBN-13 9783810040954
Gebunden, 403 Seiten, 29,00 EUR

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Klappentext

Geschichtliche und geografische Grundlagen von Unterentwicklung und Entwicklung in Afrika - Gemeinschaft und Gesellschaft, Ethnizität und Kultur, (Staats-)Klassen und Sozialbeziehungen - Ethnizität, Ethnogenese, politisierte Ethnizität und ethnische Konflikte - Staat und politische Herrschaft in Afrika - Demokratie und Demokratisierung in Afrika - Außenpolitik Afrikas und außenpolitische Beziehungen der großen Mächte zu Afrika.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.06.2005

Rezensent Gunter Peus findet viele lobende Worte für das von Rainer Tezlaff und Cord Jakubeit publizierte Übersichtswerk über "Das nachkoloniale Afrika". Die Autoren haben Afrikas Staaten und Gebiete nach Herrschaftsformen geordnet und beschrieben (Peus zählt sie alle auf); des Weiteren fänden sich Kapitel zur deutschen Afrikapolitik oder "wider den Afrika-Pessimismus", wie der Rezensent mitteilt. Hierüber, das heißt, über den nachdrücklichen Verweis auf positive Trends in Afrikas politischer und gesellschaftlicher Entwicklung, begeistert sich der Rezensent besonders. Er erwähnt beispielsweise den Vormarsch der Demokratie, die Arbeit der Afrikanischen Union oder die zunehmende Orientierung an dem von Transparacy International geprägten Leitbegriff der "good governance" - "alles hoffnungsvolle Zeichen", die von den Autoren entsprechend dargestellt worden seien und so "die sonst durchgängig pessimistisch geprägten Afrika-Analysen ... unterlaufen." Trotz des fehlenden Sachregisters spricht Peus von einem "neuen Standardwerk" und empfiehlt selbiges dem Laien zur "mühelosen" Aneignung von Grundwissen über den schwarzen Kontinent, dem Experten hingegen als "nützliche Gedächtnisstütze".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren