Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit 700 Farb- und SW-Abbildungen. He, he, Sie junger Mann - DADA ist keine Kunstrichtung. Raoul Schrott zeigt uns seinen Weg zu DADA: eine Sammlung von über 1000 Texten, über 300 Briefen von Hans Arp und Hugo Ball, von Richard Huelsenbeck und Francis Picabia, Kurt Schwitters und vielen anderen. Neu zu entdecken ist das beinahe komplette Material von Tristan Tzara - Rezensionen, Erinnerungen, Augenzeugenberichte und viel Verschworenes. Begleitet von den vollständigen Texten der großen Dada-Soireen, einer fortlaufenden Chronologie, von Collagen und Bildern, von Fotos und Skizzen, von Souvenirs und Faksimiles eröffnet sich hier der Kosmos des großen DADACO.
Diese Dokumentation spricht für sich selbst - doch der enthusiastische DADA-Kenner Raoul Schrott lässt uns nicht allein. Er schreibt über die DADA-Größen Max Ernst und Tristan Tzara, Hans Richter und Hans Arp. Durch die Engführung auf einen Ort und einen kurzen Zeitraum - in den Tiroler Alpen, wo sich Dada in den Jahren 1920/21 traf - gelingen ihm so präzise Betrachtungen der Werke und Charakterisierungen der Künstlerpersönlichkeiten, dass dem eben noch von der DADA-Wortgewalt überrollten Leser die neue DADA-Welt endlich fassbar wird.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.06.2005
Michael Braun hat eine interessante Wiederentdeckung gemacht. Interessant aus zwei Gründen: Zum einen hat sich hier jemand sehr intensiv mit den "kulturrevolutionären Fantasien der Dada-Bewegung" auseinandergesetzt und viel bis dahin Unveröffentlichtes - Briefwechsel der Dada-Pioniere - an den Tag befördert. Zum anderen lässt sich Braun zufolge hier nachvollziehen, "welche ästhetische Passion den Dichter Raoul Schrott zu Beginn seiner Karriere beflügelt hat": Schrott nimmt in dem 1992 erschienenen Band ganz die Perspektive von Tristan Tzara ein, "der als einziger der ursprünglichen Akteure den Dada-Prinzipien treu blieb", lesen wir. Später dann, so der Rezensent, lernte - und lehrte - Schrott, dass man "den Zirkeln der Avantgarde und den literarischen Gemeinden prinzipiell entlaufen muss".
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








