Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Usch Kiausch.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.2005
Dietmar Daths Besprechung von Charles Stross' neuem Science-Fiction-Roman "Singularität" lässt sich zutreffend nur als Totalverriss beschreiben. Es geht in dem Buch um eine Geheimagentin, die in einem entlegenem Winkel des Universums eine zwar technologisch fortschrittliche, ansonsten aber repressive, kapitalistische und militaristische Großmacht revolutioniert, wie Dath den Plot wiedergibt. Am Ende bringe eine Wundertechnologie, mit der man sich Sachen einfach wünschen könne, die Lösung. Der Rezensent regt sich darüber auf, dass Stross sich "unbekümmert" und "gedankenlos" in die Tradition von Science-Fiction-Autoren wie Barry Malzberg oder Theodore Sturgeon zu stellen versuche, deren literarische Produktion zu gewinnbringenden Konflikten zwischen technophiler Weltsicht und "politisch-ästhetischen Programmabsichten" geführt hätten. Stross hingegen beziehe unreflektiert Position gegen "Rassismus, Sexismus und alle Unarten des liberalen Wertekanons" und für die Rechte von "Frauen, armen Leuten und anderen putzigen Tierchen", ohne dass die Ursachen oder Hintergründe von Missständen hinterfragt würden, zürnt Dath. Er wirft dem Autor vor, soziale und moralische Errungenschaften der letzten Jahrzehnte in "aufwandsarme Ornamente" zu verwandeln und "unverbindlich" für seine zweifelhaften literarischen Ambitionen zu missbrauchen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








